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Wie schön, dass doch immer mehr unserer Schottland-Besucher auch den Weg nach England finden und so zu „Wiederholungstätern“ der netten Art werden. Wie schön also, dass letze Woche erneut Schwägerin und Schwager aus dem Norden Deutschlands einflogen. Auch wenn wir hier nicht unbedingt mit der landschaftlichen Schönheit Schottlands konkurrieren können, so haben wir doch trotzdem erlebnisereiche Tage verbracht.

Gemeinsam haben wir zwei Tage London unsicher gemacht und u.a. folgendes erlebt:

  • bei Madame Tussauds die Beine in den Bauch gestanden,
  • versucht, den Regenschauern auszuweichen,
  • die Themse entlangeschippert,
  • in Greenwich einen Geocache und ordentliches Bier gefunden,
  • gemerkt, dass Covent Garden an einem Samstagnachmittag im Sommer eigentlich wegen Überfüllung geschlossen gehört,
  • usw.

Ein Programmpunkt war dann auch noch ein Besuch beim Londoner Ableger der Scotch Malt Whisky Society. Hier gabs leckere Drams (fast) ohne Ende! Und das noch an einem Freitag, bei dem jedes Gläschen maximal 4,25 GBP kostet (haben wir natürlich ausgenutzt und soweit möglich nur die teuren bestellt 😀 ).  Absolut empfehlenswert – wer gerne einmal mitmöchte, bitte melden.

Tower Bridge offen

Für den Kreuzfahrtriesen öffnet auch die Tower Bridge ihre Tore

Doch auch die Gegend rund um Dunstable sollte nicht zu kurz kommen. So standen ein Blick auf die Dunstable Downs, noch mehr Geochaches, der Besuch der Baum-Kathedrale und ein Pub-Abstecher nach Ivinghoe auf dem Programm.

Den letzten Tag nutzten wir noch für einen Ausflug nach Cambridge. Dank der interessanten Stadtrundfahrt haben wir einen Eindruck von der Stadt und ihrer vielfältigen Geschichte bekommen. Trotz der nicht gerade sommerlichen Temperaturen sind wir dann doch noch ein bisschen durch die Stadt geschlendert und haben tatsächlich an einem Bratwurststand eine Flasche original Hela Gewürz-Ketchup erstanden! Die Würstchen, die es da gab, waren auch lecker (natürlich aus Deutschland importiert).

Und wie das bei Besuch so oft der Fall ist: Die Zeit ging viel zu schnell v0rbei! Schön, dass ihr hier wart , Marlies & Manni! Danke auch für die tollen Mitbringsel und das fleissige Grillen! 😀

Im August-Album bei Flickr gibts wieder ein paar neue Fotos zur Illustration des Ganzen. 🙂

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Früher – zu Heidelberger Zeiten – hat man ja immer ein bisschen über die Japaner gelästert, die Deutschland in 3 Tagen abgehakt haben. Wenn man nun aber selbst in einem Land lebt, in dem 20 Urlaubstage als großzügig angesehen werden, dann wird man ganz schnell zum Sympathisanten der fernöstlichen Reiseart. In diesem Sinne haben wir die letzte Woche in deutschen Landen verbracht und es sehr genossen, viel Familie & Freunde zu treffen und so enige kulinarische Highlights zu geniessen, die uns doch manchmal fehlen. Wir wurden jedoch auch wieder mit Dingen konfrontiert, die man irgendwie erfolgreich verdrängt hatte, wie z. B. Drängler mit Lichthupe auf der Autobahn oder Pfandflaschen. 😉 Aber nun doch besser der Reihe nach:

  • Samstag: Das Taxi bringt uns um 4.30 Uhr (ja, morgens! *gähn*) nach Luton zum Flughafen. Dort herrscht wegen des Ferienflugverkehrs selbst um diese Uhrzeit schon das volle (Verkehrs-)Chaos; Landung in Dortmund fast planmäßig und auch der Mietwagen wartet schon auf uns. Die ersten Fahrversuche auf der rechten Seite verlaufen problemlos. Nach einem kurzen Abstecher (Mittagsschlaf & Schalke via TV) gehts dann nach Köln. Einer nach dem anderen erreicht ja nun das 4. Lebensjahrzehnt und so haben wir einen schönen Geburtstagsabend im Hotelux verbracht. Danke für die Einladung, Danni! 🙂
  • Sonntag: Nach einer guten Nacht im Hilton Köln gabs dort lecker Frühstück/Brunch mit zwei netten Damen. Lustig, dass man erst nach Deutschland fahren muss, um seine Kollegin aus Glasgow zu treffen. 🙂 Nun wieder zurück nach Gelsenkirchen, wo dann ein entspannter Abend mit Grillen bei Ingos Familie auf dem Programm stand.
  • Montag: Ausschlafen! Besuch des Schalke 04 Shops, um ein überteuertes T-Shirt (auch bekannt als Fußballtrikot 😉 ) zu erstehen. Glücklicherweise wurde außerdem anstelle von Bettwäsche/Gartenzwerg/sonstigen blau-weißen Haushaltsartikeln dann doch nur noch ein Kaffeebecher und Süßkram für Nichte/Neffe gekauft. Sauerkraut & Haxe fürs leibliche Wohl sowie ein schöner Geocache an der Zeche Holland lassen den Tag gut ausklingen.
  • Dienstag: On the road again. Nach einem Abstecher an die Uni Duisburg und Curry-Wurst in der dortigen Mensa gings durch Gewitter und Platzregen fast 500 Kilometer in Richtung Süden. Spät und müde kommen wir in Sulzdorf bei Damaris‘ Familie an und es wartet schon ein gedeckter Tisch mit richtigem(!) Brot und Brezeln auf uns! Was ein toller Service. 🙂
  • Mittwoch: Action-Tag! Neffe & Nichte mit Anhang kommen zu Besuch. Noch haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sie mit zunehmenden Alter die Vorzüge des langen Schlafens zu schätzen lernen. 😉 Nach einem ausgiebigen Maultaschen-Essen gings dann in den Garten zum Spielen und Toben. Am Abend war es dann ein bisschen wie Weihnachten, denn gemütliches Raclette war angesagt.
  • Donnerstag: Ausschlafen! Juhuuu! Als nächster Punkt zum Abhaken auf der kulinarischen Wunschliste: original hessische Grüne Soße. Dann noch zum Supermarkt und ein paar Dinge erstanden, die man hier eher nicht so bekommt.
  • Freitag: Und weiter gehts am späten Vormittag. Aus gegebenem Anlass ist unsere erste Station an diesem Tag der Zoo in Heidelberg. Wie gerne erinnern wir uns an unsere Hochzeit dort zurück! Auf dem Weg nach Frankfurt darf natürlich der Döner in Dossenheim nicht fehlen!
  • Samstag: Gemütlich frühstücken im Hilton Frankfurt (wir hatten ein tolles Eckzimmer mit Blick auf die Skyline!), dann auf nach Darmstadt. Hier stehen letzte Besorgungen, Schalke-TV in Rainers Eck und am Abend dann ein Treffen mit lieben Freunden im Ratskeller an. Vielen Dank, dass ihr so zahlreich gekommen seid – toll, euch mal wiederzusehen! 🙂
  • Sonntag: Wir verabschieden uns so langsam aber sicher und machen uns am Mittag auf zum Frankfurter Flughafen. Nicht ganz pünktlich starten wir in Richtung Insel und landen verspätet in Heathrow. Gerade noch so den Bus erwischt und 2,5 Stunden später kamen wir dann müde aber erfüllt von einer wunderschönen Woche wieder zu Hause an. Ein besonderer Dank gilt unseren Familien, die lange und geduldig auf den Besuch gewartet haben und uns auch in der wenigen Zeit unglaublich verwöhnt haben! 🙂

Das war also unsere Deutschlandwoche mit knapp 1110 gefahrenen Kilometern im Schnelldurchlauf. Wer bis hierher durchgehalten hat, kann sich nun noch ein paar Schnappschüsse anschauen:

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Letztes Wochenende trafen mal wieder zwei passende Komponenten aufeinander: arbeitsfreier Sonntag und schönes Wetter! Das wollten wir natürlich nicht einfach verstreichen lassen und so haben wir uns daran gemacht, ein Ausflugsziel in der Umgebung auszusuchen. Dank unserer National Trust Mitgliedschaft war dies auch sehr schnell gefunden: Die Pitstone Windmill sollte es werden. Nach kurzer Autofahrt hatten wir dann auch schon unser Ziel erreicht. Inmitten von wunderschönen Getreidefeldern unter blauem Himmel mit Schäfchenwolken mutete es uns ganz holländisch an:

Pitstone Windmill

Es klappert die Mühle, .... - ok, kein Bach in Sicht 😀

Doch auch hierzulande haben Windmühlen eine lange Tradition. Die Pitstone Windmühle gilt mit Baujahr 1627 als eine der ältesten Großbritanniens. Bis zum Jahr 1902 wurde darin auch fleissig das Getreide der umliegenden Felder zu Mehl verarbeitet. Leider hat dann ein Sturm die Windmühle ziemlich beschädigt und erst 1963 wurde sie von Ehrenamtlichen des National Trust wieder aufgebaut.

Danach haben wir uns noch das nebenan liegende nette Örtchen Ivinghoe angeschaut, da hier der Startpunkt für den interesanten Multi-Geocache GC12AXD liegt. Die (Such)-Aufgabe hatten wir auch recht bald erledigt und so haben wir uns beim Kirchenkaffee zugunsten des neuen Kirchendachs (die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert!) erstmal gestärkt und versucht, die Endkoordinaten auszurechnen. Wir waren auch recht zuversichtlich, richtig gerechnet zu haben, doch leider haben wir den Cache nicht gefunden (wurden dafür aber von Brennesseln und Brombeersträuchern attackiert 😦 ). Das werden wir also nachholen müssen!

P.S. Wer gerne noch ein paar mehr Fotos sehen möchte kann sich unser Juli-Album bei Flickr anschauen – ausserdem gibts da auch eine Weltkarte, damit ihr sehen könnt, wo wir genau waren.

Vergangenes Wochenende war mal wieder ein Ausflug angesagt. Eigentlich sowas wie eine nachträgliche Geburtstagsfeier. Es begann mit einer Übernachtung im sehr schönen London Syon Park Hotel. Besonders das Hallenbad und der Whirlpool wurden ausgiebig von uns genutzt. 🙂 Nach einem leckeren Frühstück wollten wir uns noch ein bisschen die Gegend um das Hotel herum ansehen, das ja mitten im Syon Park in der Nähe von London liegt.

Syon Park ist der Sitz des Herzogs von Northumberland und da auch der englische Adel oft nicht mehr so gut bei Kasse ist, ist der Park inzwischen öffentlich zugänglich und wird für verschiedene Aktivitäten genutzt. So ist z.B. in den Stallungen aus dem 16. Jahrhundert ein Gartenmarkt untergebracht. Eigentlich wollten wir dort nur kurz rein, um einem dringenden Bedürfnis nachzukommen. Verlassen haben wir den Markt mit einem halben Whiskyfass. 🙂 Ok, bis wir eine eigene Destillerie haben, wird es noch etwas dauern – bis dahin wird das Fass erstmal als Kräuterbeet genutzt:

Whiskyfass mit Kräutern

Sláinte - auf einen schönen Sommer!

Das erste Grün haben wir nun schon geerntet und da auch noch eine Tomatenpflanze unbedingt mit uns kommen wollte, folgt dann hoffentlich bald auch die erste Ernte in rot. 😀

Am 11. Juni war es endlich soweit: Es klopfte ganz kräftig an unserer Haustür uns 2 große und 2 kleine Besucher aus Deutschland standen vor der Tür! Natürlich haben wir sie hereingelassen und da das Wetter ganz passabel war, doch gleich die Vorzüge unseres Gartens genutzt. Wasserpistolen und Fußball waren angesagt, bevor dann der Hunger mit dem Grill besiegt wurde.

Sonntags zeigte sich das Wetter von seiner englischsten Seite: Regen, Regen, Regen … nun ja, zum Glück haben die Pubs ein Dach und nach einem typischen Sunday Lunch und einem kurzen Abstecher auf den Spielplatz (es leben Matschhosen 😉 ) haben wir den Rest des Tages mit spielen, vorlesen, ausruhen … verbracht.

Am Montag haben sich die 4 dann in den Großstadtdschungel gewagt und der Queen in London einen Besuch abgestattet. Leider war sie nicht persönlich zu sprechen – sowas aber auch!

Am Dienstag war es dann endlich soweit: Der Ausflug in den Dinosaurier Park in Milton Keynes stand auf dem Programm.

Dinosaurier

Tja, hier auf der Insel gibt es sie noch ... 😉

Wir waren die ersten, die am Morgen den Park betreten und die letzten, die ihn am Abend durch den Souvenir-Shop verlassen haben. 😀 Dazwischen gab es viel zu entdecken: Dinos in allen Größen (glücklicherweise nicht so wirklich lebendig), Glibber zum Selbermachen, Fossilien zum Ausgraben, Kaninchen & Meerschweinchen zum Streicheln, diverse Fahrzeuge zum Herumfahren, Indoorspielplatz, Bänke im Sonnenschein zum Ausruhen (irgendwie haben alle über 6 Jahren geschwächelt ;-)) , … – nicht zu vergessen natürlich die Beschallung mit „Old MacDonald had a farm …“ in der Endlosschleife. Beim Schreiben setzt sich das schon wieder wie ein Ohrwurm in den Gehörgang. Ahhh!

Am Mittwoch war dann schon wieder so langsam Abschiednehmen angesagt. Gegen Abend machten sich unsere Besucher auf den Weg in Richtung Stansted. Die Zeit ging sooo schnell vorbei! Herzlichen Dank an Verena, Theophil, Jonathan & Amy für ein paar wunderschöne Tage! Es war toll, dass ihr den Weg vom Schwabenland auf die Insel gefunden habt. 😀

Da es heute mit einem Ausflug nichts wird, gibts dafür eine kurze Rückschau auf unseren vergangenen Sonntag. Da war es für hiesige Verhältnisse recht sommerlich und so haben wir einen weiteren Punkt auf unserer Schottland-to-see-Liste abgehakt: Eine Fahrt mit der Maid of the Forth von South Queensferry zur Insel Inchcolm stand auf dem Programm.

Die 30 minütige Bootsfahrt bietet einen tollen Blick auf die Firth of Forth Eisenbahnbrücke, die wir bisher ja nur vom Ufer aus gesehen haben. Sehr beeindruckend, wenn man bedenkt, dass der Bau 1883 begonnen hat und man damals noch nicht so moderne Maschinen hatte. Aber unser eigentliches Ziel war ja Inchcolm Island, eine der vielen kleinen Inseln im Firth of Forth.

Die Insel an sich ist eine einzige lebendige Geschichtsstunde. Bereits die Römer nutzten sie als Verteidigungsanlage bevor sich dann im 6. Jahrhundert die ersten Mönche niederließen. Die Augustiner Abtei – bis heute sehr gut erhalten auf der Insel zu besichtigen (und sehr beliebt für Hochzeiten) – stammt jedoch erst aus dem 13. Jahrhundert.

Inchcolm Abbey

Eine Insel der Mönche ...

Im Lauf der weiteren Geschichte haben jedoch die schottischen Unabhänigskeitskriege ihre Spuren hinterlassen und nach der Reformation verließen die letzten Mönche Inchcolm.

Im 1. und 2. Weltkrieg wurde die Insel zu Verteidigungszwecken des Marinestützpunktes in Rossyth benutzt. Aus dieser Zeit stammen noch ein Tunnel, eine Mini-Eisenbahnstrecke und diverse Gebäude und Gefechtsstände.

Inchcolm Island

... und Krieger

Die Insel wird zudem von verschiedenen Seevöglen als Brutstätte genutzt. Es ist unglaublich, welchen Lärm die Zweibeiner veranstalten. Ein wirklich ruhiges Eckchen sucht man hier eher vergebens ;-).

Nach unserer Entdeckungstour der Insel holte uns die Maid of Forth wieder ab und im Hawes Inn hat der Tag dann seinen kulinarischen Abschluss gefunden. Ein absolut empfehlenswerter Ausflug! Wer noch ein paar mehr Eindrücke haben möchte, kann sich gerne unser August-Album bei Flickr anschauen. 🙂

… so könnte das Motto für unsere Deutschland-Besucher der letzten Tage lauten. Denn vergangenen Freitag haben Heike und Michael einen krassen Temperatursturz von 37°C auf 17°C übererlebt. Aber natürlich haben wir uns trotz niedriger Temperaturen, Jacke im Sommer, zeitweise Nieselregen und geschlossenen Schuhen die Laune nicht verderben lassen.

So standen unter anderem der Endspurt der Fußball-WM, der obligatorische Besuch bei Auchentoshan und der eine oder andere Dram auf dem Programm. Aber auch die Gegend erkunden in Richtung Loch Fyne, mehr als 800 Treppenstufen am Dumbarton Castle, Loch Lomond, Glasgow mit dem rotem Doppeldecker entdecken, ein bisschen Shopping, lecker essen und Neuigkeiten austauschen durften nicht fehlen. Wir haben die Zeit mit euch Beiden sehr genossen – klasse, dass ihr hier wart! 🙂

So sieht der Sommer hierzulande aus

Immerhin hats hier nicht geregnet! 😉

P.S. Inzwischen sind wir schon bei 12°C angekommen … mal schauen, wann der erste Schnee fällt.

Wie versprochen gibts jetzt noch einen Bericht zur letzten Etappe unserer Schottlandtour. Nachdem wir wieder gut mit der Fähre von den Orkney-Inseln auf dem „Festland“ angekommen waren, gings erstmal entlang der Nordküste. Sehr schöne Landschaft, dünn besiedelt und wir hatten eigentlich nur ein Ziel: Einen Pub finden, der das Deutschland-England Spiel überträgt. Gar nicht so einfach, wenn es auf der gesamten Strecke nur ein paar Dörfchen gibt. Aber in Bettyhill wurden wir fündig! Wichtigster Punkt des Tages also abgehakt  und es konnte weitergehen nach Durness. Hier liessen wir den Tag am wunderschönen Strand ausklingen und fuhren am nächsten Morgen mit einem kleinem kippeligem Boot und klapprigem Mercedes-Bus zum Cape Wrath (nördlichster Leuchtturm auf der britischen Hauptinsel). Die Tour ist etwas abenteuerlich, aber absolut zu empfehlen! 🙂

Auf zum Cape Wrath

Auf zum Cape Wrath ... mit klappriger deutscher Wertarbeit 😉

Nach einer kurzen Stärkung im Cocoa Mountain (selten so eine tolle heiße Schokolade bekommen!) machten wir uns auf den Weg durch die nordwestlichen Highlands. Und wir dachten bereits, dass wir mit Glen Coe & Co die Highlands gesehen hätten. Pustekuchen. Das ist nochmals eine Ecke toller! 🙂 In unserem nächsten Bed&Breakfast in Ullapool wurden wir mit selbstgebackenem Kuchen und Tee empfangen. Richtig nett! Überhaupt war das West House eine tolle Unterkunft, da man dort sein Frühstück auf dem Zimmer einnimmt, wann immer man möchte.  Endlich ausschlafen! Hurra! 😀 Man hat einen kleinen Kühlschrank, der sich jeden Tag wie von Zauberhand mit vielen Leckereien auffüllt. Praktisch. Denn nach über einer Woche typischen britischen Frühstücks hat man auch die Nase voll von Eiern, Speck, Bohnen, … .

Die nächsten Tagen waren dann recht entspannt mit Gegend erkunden auf kleinen Single Track Roads (Genial! Nicht umsonst kommen viele Touris nur in diese Gegend um den „wilden Westen“ Schottlands zu sehen), Grillen am Strand, Lachsräucherei besuchen, Geocaching, Faulenzen, … . Herauszuheben ist aber Ingos mutige Abkühlung im Atlantik. Womit bewiesen wäre, dass die tollen Strände Schottlands durchaus nicht nur schön anzusehen sind, sondern wirklich Badestrände sein können. 😀

Hier hat Ingo Kälte und Wellen getrotzt!

Clashnessie Beach: Hier hat Ingo dem Eiswasser und den Wellen getrotzt!

Nach gut 3 Tagen hieß es jedoch Abschied von Ullapool nehmen und so langsam aber sicher gen Süden zu fahren. Die letzte Station war Invergarry. Hier haben wir auf einem Abstecher noch die klasse Cache Serie Road to nowhere mitgenommen. Eines der besten und schönsten Cache-Erlebnisse bisher! Aber auch ohne cachen lohnt es sich die Strecke durch den Glen Garry bis nach Kinloch-Hourn.  Sie wird nicht umsonst die längste und schönste Einbahnstraße Großbritanniens genannt.

Immer diese Geocacher!

Immer diese Geocacher!

Um den Kreis zu schliessen stand dann am letzten Tag unseres Urlaubs noch ein Destilleriebesuch bei Ben Nevis an. Sicher nicht die beste Tour und auf jeden Fall der schlechteste Dram (Blend!) von allen Destillerien die wir besucht haben, aber eigentlich wollten wir auch nur eine Flasche des 10jährigen haben. Tja, und von da aus gings schnurstracks nach Hause, um wenigstens die zweite Halbzeit Deutschland – Argentinien nicht zu verpassen! 😀

Wer bisher durchgehalten hat und Lust auf ein paar Bildchen hat, kann sich gerne unser Juni -Album bei Flickr anschauen. Da gibts noch mehr Urlaubsfotos.

Vorgestern sind wir mit der Abendfaehre von Gills Bay hier auf Orkney angekommen und so haben wir die letzten beiden Tage damit verbracht, die Hauptinsel etwas zu erkunden.

Schon lange wollten wir gerne sehen, wo einer unserer Lieblingswhiskies seinen Ursprung hat. Deshalb haben wir gestern die Highland Park Destillerie besucht. Wir hatten Glueck, dass ausser uns gerade niemand da war und so haben wir sozusagen eine Privatfuehrung bekommen. 😀 Highland Park ist sicher eine der schoensten Destillerien, die wir bisher besichtigt haben. Da die Gebaeude unter Denkmalschutz stehen, kommt man sich ein bisschen vor wie in einem viktorianischen Dorf.

Highland Park Destillerie

Hier ist der Highland Park Single Malt zu Hause

Ausserdem haben wir gelernt, dass der Torf,der hier zum Maelzen benutzt wird, nur aus Heidewurzeln besteht, da es aufgrund der Witterung so gut wie keine Baeume auf Orkney gibt.

Gestern haben wir auch noch eine Menge Geocaches gefunden. Am interessantesten war dabei GC1Q3N9. Er befindet sich auf der Landzunge Hoxa Heads mit tollem Ausblick und einer Menge Uebrerreste der Verteidigungsanlagen aus dem 2. Weltkrieg. Orkney war damals einer der Hauptstuetzpunkte der Britischen Marine.

Hoxa Head

GC1Q3N9

Dazu gabs dann noch einen schoenen Sonnenuntergang! Wobei hier im Norden die Sonne zur Zeit ja erst so gegen 22.30 Uhr untergeht. Fuer einen Sommerurlaub ideal, da man doch sehr lange Tage hat, um etwas zu unternehmen, ohne zuuuu frueh aufstehen zu muessen. 😀

Heute stand mit der Besichtigung des jungsteinzeitlichen Dorfes Skara Brae ein Ausflug in die Vergangenheit auf dem Programm. Es war interessant zu sehen, wie die Menschen vor langer Zeit hier auf der Insel gelebt haben. Sicher nicht gerade ein Zuckerschlecken, wenn man bedenkt, dass Wind und Regen hier zu Hause sind.

Skara Brae

Stein auf Stein ...

Danach standen noch die Standing Stones des Rings von Brodgar auf dem Programm, bevor wir dann auf dem Rueckweg noch ein paar Caches gehoben haben.

Ring of Brognar

Ob die damals gedacht haben, dass die Steine mal mit Reisebussen angefahren werden? 😉

Unser Fazit der Tage hier: Orkney ist eine Reise wert und wir wuerden gerne nochmals hierher kommen – es gibt noch viel zu entdecken!

Gestern wir hier Sommerwetter wie im Bilderbuch angesagt! Das haben wir natuerlich genutzt und sind in See gestochen. Mit Puffincruises haben wir drei Stunden auf der Nordsee verbracht und neben viel Sonne auch noch einige Spezies der schottischen Tierwelt beobachten koennen: Moewen, Robben, uns unbekannte Seevoegel, die irgendwie wie Pinguine aussehen und zum ersten Mal haben wir auch die beruehmten Puffins (Papageientaucher) gesehen! Leider waren die Delfine nicht so wirklich zeigefreudig und so mussten wir uns mit einer Rueckenflosse zufrieden geben.

Am tollen Strand von Sandend haben wir dann noch ein bisschen die Sonne genossen und uns mit den Fuessen in die Wellen gewagt. 😀 Hach! Wieso kann das Wetter hier nicht immer so sein? Ausserdem hatten wir ja gerade Mittsommerwende und deshalb ist es hier bis gegen 23 Uhr noch richtig schoen hell. Dann daemmert es und irgendwann gegen 3 Uhr wirds dann auch schon wieder Tag.

Heute gings dann nach Dallas. Nun ja, mit dem Namensvetter in den USA hat dieses Doerfchen mit den grosszuegig geschaetzten 5 Haeusern ausser dem Namen nicht wirklich etwas gemeinsam. Dafuer kann man hier aber die 1983 stillgelegte Destillerie Dallas Dhu besichtigen. Das ist dann ein bisschen wie eine Reise in die Vergangenheit, da viele der Gebaeude und Maschinen seit dem Bau zu Koenigin Victorias Zeiten bis hin zur Schliessung des Betriebs erhalten geblieben sind bzw. originalgetreu restauriert wurden. Im Gegensatz zu modernen Destillerien ist hier kein einziger Computer zu sehen und man kann sich ein sehr gutes Bild davon machen, wie sich die Whiskyherstellung mit der Zeit veraendert hat. Absolut spannend und einen Besuch wert!

Und wo bleiben nun die Spaetzle? Die haben wir – zusammen mit anderen leckeren Dingen – im Laden von Gordon & MacPhail in Elgin gefunden. Und somit werden in der naechsten Zeit dann mal echte deutsche Spaetzle auf dem Speiseplan stehen. 🙂

Ein paar Fotos zum Schluss duerfen natuerlich auch nicht fehlen:

Wetter in Dunstable

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