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Da fährt man nichtsahnend im Nieselregen durch die Pampa von Arran. Und plötzlich, kurz vor Lochranza, fragt man sich, ob man sich nicht doch verfahren und auf dem Weg nach Frankfurt-Hahn befindet. Denn was taucht da vor einem auf? Ein Bus der Firma Bohr-Omnibusse!

Verirrt? Verfahren? Oder einfach mal eine andere Strecke?

Verirrt? Verfahren? Oder einfach mal eine andere Strecke? 🙂

Die Busse habe ich sonst nur aus dem Bürofenster in Frankfurt fertig zur Abfahrt in den Hunsrück gesehen. Hoffen wir nur, dass der Bus nicht wirklich dorthin wollte, denn das wäre doch ein Umweg gewesen ;-).

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Heute bei einem Kurzbesuch in Edinburgh bin ich das erste Mal mit Linienbussen unterwegs gewesen. Dabei habe ich festgestellt, dass die dort so richtig stilecht ausgestattet sind :-D:

Die Sitze tragen Schottenkaro ...

Die Sitze tragen Schottenkaro ...

... und auch die Kamera hat einen "Kilt" an :-)

... und auch die Kamera hat einen "Kilt" an 🙂

Praktisch ist auch, dass es in den Stadtbussen pro Fahrt einen Einheitspreis gibt, egal wohin oder wie lange man fährt. Nur beim Umsteigen in einen anderen Bus gilt es, eine neue Fahrkarte zu lösen. Und auch hier nicht vergessen: Fahrtgeld passend parat haben, da der Fahrer kein Wechselgeld herausgibt. Ganz fortschrittlich(!)  gibts an einigen Haltestellen aber auch schon Automaten. Hauptstadt halt ;-).

P.S. Für größere Bildchen auf das jeweilige Foto klicken 😀

Was ich an London immer wieder faszinierend finde ist, dass man normalerweise problemlos mit dem ÖPNV überall hinkommt. Sei es einfach und relativ zügig mit der U-Bahn (Tube), fahrerlos mit der Docklands Light Railway oder langsamer, dafür mit toller Aussicht und vielen Eindrücken der vielfältigen Metropole in einem der vielen roten Doppelstockbusse.

Wenn man bedenkt, dass London das älteste U-Bahn-Netz der Welt hat und bereits 1863 die ersten unterirdischen Dampfloks untwegs waren, verwundert es einen nicht, dass das ÖPNV-Netz nicht immer den heutigen Anforderungen eines modernen Nahverkehrssystems entspricht. Doch besonders im Blick auf die Olympischen Spiele 2012 macht die Stadt mobil. Dies ist vor allem an den Wochenenden deutlich zu spüren. Allein an mehr als 100(!) Tagen in 2009/2010 werden jeweils Teile des U-Bahn- und DLR-Netzes stillgelegt, um die Infrastruktur zu modernisieren und zu erweitern.

Tja, und ausgerechnet an „unserem“ Wochenende waren die Linien betroffen, die wir am meisten nutzen wollten: Die Jubilee- und Victoria-Linien und große Teile der DLR. Das Zauberwort hieß von daher: Schienenersatzverkehr, also Busse statt Bahnen. Das Konzept ist uns ja aus Zeiten des RMV noch hinlänglich bekannt 😉 – die Dimensionen sind allerdings ein bisschen anders. Man muss schon den Hut ziehen vor dieser verkehrsplanerischen Leistung, fast vier komplette Linien zu ersetzen! Anscheinend wurden Busse aus ganz England zusammengesammelt und alles an Fahrern eingesetzt, was das Land hergibt ;-). Da sich wohl nicht alle Fahrer in London auskennen, wurden die Ersatzrouten sogar extra ausgeschildert.

Gelb statt rot ...

Gelb statt rot ...

Für uns bedeutete das Ganze: Vieeeel mehr Zeit von A nach B einplanen und mit „prähistorischen“ Bussen kutschiert werden. Aber angekommt sind wir letztendlich überall dort, wo wir auch hinwollten :-).

So beispielsweise am Sonntag im Churchill Museum und Cabinet War Rooms. Eine sehr spannende Geschichte. Zum einen kann man die fast original erhaltene geheime Kommandozentrale der britischen Kriegsführung des 2. Weltkrieges besichtigen und zum anderen gibt es ein neues, sehr interessantes Museum, welches das Leben Winston Churchills zum Gegenstand hat.

Hier liefen die Drähte heiß ...

Hier liefen 1939 bis 1945 die Drähte heiß ...

Wir haben im Museum mehr Zeit verbracht als geplant und so gings nach einen kurzen Päuschen auf dem Rasen des St James’s Park auch schon zurück ins Hotel zum Gepäck abholen und weiter mit dem Schienenersatzverkehr (mit was sonst? ;-)) zum Flughafen London City. Pünktlich gestartet, erreichten wir dann gegen 20.30 Uhr wieder schottischen Boden. Ein schönes, sonniges und erlebnisreiches Wochenende liegt hinter uns.

Und zum Trost kommt Depeche Mode dann ja im Dezember sogar direkt nach Glasgow :-D.

Heute konnte ich zum letzten Mal von meinem Bürofenster aus einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Frankfurter Bahnhofsvorfeld anschauen. Denn nicht nur hier in Darmstadt werden die Kisten gepackt, auch die rms GmbH bekommt zum Jahreswechsel ein neues Zuhause. Da wirds dann nur einen Blick in den Hinterhof geben. Schade eigentlich – denn der Blick ist sicher etwas, das ich vermissen werde.

Leider hatte ich heute keine Kamera parat – es hätte sich gelohnt. Den Blick gibts daher nur in Form eines älteren Fotos (also einfach ein bisschen die Fantasie spielen lassen und sich einen richtig tollen Sonnenuntergang vorstellen :-))

Blick auf den Frankfurter Hauptbahnhof

Blick auf das Vorfeld des Frankfurter Hauptbahnhofs

Wie immer am 2. Dezember-Wochenende des Jahres findet heute der europaweite Fahrplanwechsel im ÖPNV statt. Für mich waren die Vorbereitungen dazu in diesem Jahr bis auf weiteres das letzte Mal. Dafür gibts nun auf www.rmv.de wieder alles Wissenswerte darüber zu lesen, was es im RMV-Gebiet so Neues gibt 🙂

Ich würde mir wünschen, dass es auch in Glasgow in Sachen ÖPNV bald viel Neues gibt! Denn Glasgow liegt auf dem 7. Platz mit dem langsamsten Verkehrsfluss von Großstädten in Europa. Nicht wirklich verwunderlich, wenn eine Stadt von der Größe Frankfurts nur eine(!) Ring-U-Bahn-Linie hat, keine Straßenbahnen, nichts, was dem S-Bahn-Netz des Rhein-Main-Gebietes entsprechen würde, … Der ÖPNV basiert fast ausschließlich auf Bussen. Und das sind natürlich nicht wenige – und sie stehen meist genauso im Stau wie die Autos auch.Von einem Verkehrsverbund sind bisher auch nur rudimentäre Ansätze erkennbar. Ein Pluspunkt? Klar den gibts auch: Im Gegensatz zu Frankfurt fahren die Busse in Glasgow rund um die Uhr – also nicht nur am Wochenende! 🙂

Ein bisschen Hoffnung macht ja eine Meldung der BBC News: In den nächsten Jahren soll der Zugverkehr in und um Glasgow weiter ausgebaut werden und eine Metro (ober- und unterirdisch) gebaut werden. Vermutlich werden wir zum Zeitpunkt der Einweihung nicht mehr in Glasgow wohnen – aber ich finde trotzdem, dass die dafür geplanten 3 Mrd. gut angelegt wären.

P.S. Nein – ich habe mit der Erstellung des Fahrplans der Deutschen Bahn, des RMV oder sonstjemanden NICHTS zu tun und habe da auch keinerlei Einfluss darauf. Kann auf Wunsch aber gerne mitteilen, wo man sich darüber beschweren kann 😉

Nochmals P.S. Ich glaube nicht, dass der Fahrplanwechsel etwas ist, das ich wirklich vermissen werden – vielleicht gibts im nächsten Jahr dann mal eine richtig entspannte Adventszeit :-))

Die Kündigung ist eingereicht und somit ist es „amtlich“: Ich werde Ende Januar 2009 die Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft (rms GmbH) verlassen. Sicher mit einem lachenden Auge im Hinblick darauf, dass die Pendelei der letzten Jahre ein Ende haben wird, aber auch mit einem weinenden Auge. Denn zurück bleiben liebe KollegInnen und ein vielseitiger Job, den ich gerne gemacht habe.

Hin und wieder werde ich mir jedoch auch in Glasgow einen Blick auf www.rmv. de nicht verkneifen können 😉 Denn ich bin ja schon gespannt, wie es da so weitergehen wird! Und wer weiss, vielleicht expandiert die rms GmbH ja doch noch nach Schottland. Der ÖPNV dort hätte gute Beratung wirklich nötig.

Im Februar wird dann die Suche nach einem neuen Job in Glasgow beginnen. Mal schauen, welche Herausforderungen dann auf mich warten.

Beim letzten Besuch in Glasgow war ich doch immer wieder geschockt erstaunt, wie eine so große Stadt ein so antiquiertes ÖPNV-System haben kann. Anscheinend ist nun aber Entwicklungshilfe in Sicht:

Quelle: www.newstix.de

Wir werden dann live berichten, wann der erste Fahrkartenautomat in Sicht ist und man nicht mehr nur mit genau abgezähltem(!!) Geld beim Fahrer bezahlen kann.

Der nächste Punkt auf meiner Wunschliste wäre dann ein Liniennetzplan von Glasgow, damit man überhaupt mal einen Überblick bekommt, wo welcher Bus hinfährt.

Gestern Abend sind wir wieder gut auf deutschem Boden gelandet. Die Tage in Glasgow waren spannend und lässt einen das ganze Abenteuer immer näher rücken!

Wir haben in den letzten Tagen nette Menschen kennen gelernt oder wieder gesehen, einige Eindrücke von der Stadt sammeln können, das Fahren auf der „falschen“ Seite geübt, die Wohnung besichtigt, altehrwürdige und super-moderne Seite der Uni gesehen, die (gefühlten) unzähligen Schuhgeschäfte der Innenstadt abgeklappert, lecker indisch gegessen, den LIDL entdeckt, Möglichkeiten zur Optimierung des ÖPNV gesehen, weitere Gemeinsamkeiten mit der zukünftigen Mitbewohnerin herausgefunden, Ingos neue Kollegen „beschnuppert“, … 🙂

Als bezahlbare Unterkunft in Glasgow können wir The White House Apartements nur empfehlen. Eine gute Alternative zum Hotel. Sehr nett, sauber und very British 🙂

Höchtswahrscheinlich werden wir auch die Wohnung, die wir uns angesehen haben, mieten können. Wenn alles gut läuft wird Anfang November der erste Teil des Einzuges stattfinden können 🙂 Ab dann nennen wir dann einen Wohnsitz im poshen Westend unser Eigen *g*.

Ach ja, verwunderlich ist allerdings, wieso alle Bushaltestellen entlang einer Straße den gleichen Namen haben. Wer braucht schon 15 Mal den Halt „Great Western Road“? Da muss man schon gut aufpassen, dass man an der richtigen Stelle den Absprung schafft!

P. S. Thanks for the invitation Benjamin!

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