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Letztes Wochenende stand mal wieder ein Besuch in Gelsenkirchen an, der diesmal allerdings nichts mit Schalke zu tun hatte. Anlaß war das Konzert von Marc Almond im Theater am Marientor in Duisburg, gepaart mit dem lange erwarteten Zusammentreffen mit einigen guten alten und nicht so alten Freunden. Bereits letzte Woche Donnerstag ging es über Weeze Richtung Ruhrgebiet; bei meinem Vater verbrachte ich ein paar erholsame Tage. Am Samstag war dann erst mal Schalke gucken angesagt. Für meinen Vater war es eine Premiere, er schaute zum ersten Mal ein Spiel live über’s Internet. Und dann noch einen gelungenen 4:1-Sieg in Frankfurt! Danach ging es Richtung Duisburg zum Marc Almond-Konzert. Marc tourt gerade durch einige Städte in Deutschland und feiert dabei sein 30-jähriges Jubiläum im Showgeschäft. Eine Karriere, die mit ersten Songexperimenten im Ein-Zimmer-Appartment begann und Welthits wie „Tainted Love“ und „Something’s Gotten Hold Of My Heart“ hervorbrachte. Kaum zu glauben, dass Marc nun schon seit über 25 Jahre zum meinen Favoriten gehört! Hier ein kleiner Eindruck vom Konzert – „Tears Run Rings“, seit Ewigkeiten (genauer: 1988) eines meiner Lieblingslieder:

Nach dem Konzert ging es dann in den Kultkeller, wo zu reichlicher 80er-Jahre-Electro-Wave getanzt wurde. Danke an Andreas, Yasmin, Lutz, Markus, Christian, Nicole & Danni für einen sehr gelungenen Abend! 🙂

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Mitten im vorweihnachtlichen Trubel mal ein längst überfälliger Eintrag.

Vorletztes Wochenende fand in Glasgow ein besonderes Ereignis statt: Depeche Mode, seit nun über 25 Jahren eine meiner Lieblingsbands, kamen am 12. Dezember nach 21 Jahren wieder nach Schottland! Dieses Ereignis musste natürlich gebührend gefeiert werden, und so stand ein verlängertes Party-Wochenende mit viel Depeche Mode an, welches durch den Auftritt von Placebo am Montag abgerundet wurde.

Der Depeche-Teil begann und endete mit dem Rammy of the Universe, einer zweitägigen Depeche Mode-Party in Glasgow. Depeche Mode-Parties sind gang und gäbe in Deutschland, wo die Band auf eine große Anzahl Fans zurückgreifen kann, aber nahezu unbekannt in Großbritannien. Allein deswegen ein besonderes Ereignis also.  Aufgelegt hat u.a. ein alter Bekannter – DJ Niggels aus Münster, der auch auf diversen Parties in Deutschland für allerhand Stimmung sorgt. Veranstaltet wurde der Rammy of the Universe übrigens von einer Gruppe Schotten namens The Kilts, die seit der letzten Tour Depeche Mode fast überall auf der Welt nachreisen und dabei auch als Vertreter schottischer Kultur (eben der Kilts) auffallen.

Das Wochenende begann also am Freitag mit dem ersten Teil der Party. Hier gab es Auftritte dreier kleinerer Bands (u.a. Analog Angel aus Glasgow).  Nach der Pre-Show-Party Samstag Nachmittag  ging es dann mit Niggels und einigen Vertretern von IBM in Greenock Richtung SECC, wo Depeche Mode auftraten. Beim Konzert merkte man, dass die Schotten recht ausgehungert nach DM waren, denn die Stimmung war grandios, und so feierten wir einen richtig guten Abend, der bei der anschließenden After-Show-Party seine Fortsetzung fand.

Dave Gahan (Depeche Mode)

Dave Gahan (Depeche Mode)

Sonntag war eher ruhig. Damaris, Niggels und ich haben der Auchentoshan-Destillerie einen Besuch abgestattet. Niggels hat sich einen Auchentoshan Three Wood gekauft, über den sich die Security am Edinburgher Flughafen besonders gefreut hat.

Montag ging es mit zwei Freunden noch zum Placebo-Konzert, ebenfalls im SECC. Dieser sehr gute Gig rundete das verlängerte Wochenende ab.

Weitere Fotos vom Depeche Mode-Wochenende und dem Placebo-Konzert

Das letzte Wochenende waren wir mal wieder unterwegs. Diesmal zog es uns ins englische Ausland nach Manchester. Anlass der Reise war ein Konzert von Marc Almond, ehemals Frontmann von Soft Cell, die den meisten durch die 80er-Hymne „Tainted Love“ ein Begriff sein dürften. Marc selbst hat mit Songs wie „Tears Run Rings“ und dem Gene-Pitney-Cover „Something’s Gotten Hold of My Heart“ durchaus auch einige Solo-Erfolge in seiner fast 30-jährigen Karriere feiern können. Aber wer länger mit mir zu tun hatte, wird vermutlich eh wissen, wer Marc Almond eigentlich ist ;-).

Marc ist nun mal wieder auf Tour durch Großbritannien, und Manchester war der von Glasgow aus nächste Ort. Beim Konzert in der Manchester Academy hörte man neben Marcs eigenen Songs (sogar ein paar aus seinem im nächsten Jahr erscheinenden neuen Album, sowie einige sehr alte Klassiker) wie gewohnt einige Coverversionen, z.B. von David Bowie, Marc Bolan und Jacques Brel, die Marc alle zu seinen eigenen Idolen zählt. Da Marc in letzter Zeit einige traditionelle russische Lieder neu interpretiert hat, durften einige von ihnen natürlich auch nicht fehlen. Alles in allem eine sehr gelungene Show, die allerdings an Highlights wie dem Konzert zu Marcs 50. Geburtstag vor zwei Jahren nicht ranreichen konnte – aber jenes Konzert ist auch sehr schwer zu toppen, wenn das überhaupt möglich ist.

Marc Almond

Marc Almond

Da das Konzert abends stattfand, blieben wir bis zum nächsten Tag in Manchester. Neben ein wenig Stadtbummel war auch Geocaching angesagt, was uns unter anderem zum Turing-Denkmal in den Sackville-Park führte. Alan Turing, dessen Leben viel zu früh ein trauriges Ende nahm, war im 2. Weltkrieg maßgeblich an der Entschlüsselung der deutschen Enigma beteiligt, gilt als einer der Gründerväter der Informatik und lehrte an der University of Manchester.

Turing-Denkmal in Manchester

Turing-Denkmal in Manchester

Später haben wir uns noch ein wenig die Innenstadt angeschaut, bevor es dann mit dem Überlandbus wieder auf die fast fünfstündige (aber dafür äußerst günstige) Rückfahrt nach Glasgow ging.

Hier in Glasgow könnte man eigentlich jeden Abend zu irgendeinem Konzert, einer Ausstellung, ins Theater, ins Kino, … gehen. Ok, das wäre dann vielleicht sowas wie ein kultureller Overkill. Aber ab und zu ist es schon nett.  So haben wir uns gestern für das Konzert von Emilíana Torrini im Oran Mor entschieden und einen sehr schönen Abend erlebt.

Ähm halt, wer hat da gesungen? Ach klar, das ist doch die Dame, deren Song „Jungle Drum“ beim Live-Walk aller Kandidatinnen im Finale von Germany’s Next Topmodel (GNTM) lief und danach die iTunes-Hitliste stürmte! 😀 Gut, allen, die dieses kulturelle Highlight verpasst haben, nützt vielleicht der Hinweis auf den Soundtrack von „Die zwei Türme“, dem zweiten Teil der Herr-der-Ringe-Filme-Trilogie. Hier ist sie mit „Gollum’s Song“ zu hören. Außerdem hat Emilíana Torrini ein paar Jahre ihrer Jugend in Mörfelden-Walldorf gewohnt. Vielleicht ist ja jemand mit ihr zur Schule gegangen? 🙂

Emiliana live im Oran Mor

Emiliana live im Oran Mor

Apropos Germany’s next Topmodel: Gestern beim Konzert habe ich mir mal wieder die Frage gestellt, wieso viele Damen der Meinung sind, die derzeitige modische Entgleisung der aktuelle Modetrend in Form von schwarzen Leggins in diversen Längen – oft mit auftragendem leichtem Glanz(!) – in Kombination mit langen T-Shirts oder super kurzen Minis oder Hängerkleidchen sei für ALLE Menschen vorteilhaft kleidsam. Denn auch in Schottland hat nicht jede Heidi Klums Figur ;-).

Und wo passt nun noch Martin Luther hier rein? – Der hing an der Wand des Auditoriums des Oran Mor und hat sich das Konzert ebenfalls angehört :-):

Der stille Zuhörer

Der stille Zuhörer

Glasgow ist auch bekannt für seine sehr lebendige Musikszene, aus der einige namhafte Bands (wie z.B. Franz Ferdinand) hervorgekommen sind. Wen wundert es da, dass viele Bands aus dem Alternative-Bereich ihre Visitenkarte in einem der zahlreichen Clubs in Glasgow abgeben. Einer meiner derzeitigen Favoriten, IAMX, spielten letzten Mittwoch im Stereo. Somit gab mir das die Gelegenheit zu meinem ersten Konzertbesuch hier, was mit rund 12 Pfund sogar reichlich erschwinglich war.

IAMX im "Stereo", Glasgow

IAMX im "Stereo", Glasgow

Wie nicht anders zu erwarten entpuppte sich das „Stereo“ als ziemlich kleine, aber doch gemütliche Kaschemme, wie man sie in Glasgow oft antrifft. Das Konzert selbst war trotz nicht ganz optimaler Akustik hervorragend, so dass sich die Eintrittskarte vollends gelohnt hat.

Ein gutes Konzert macht hungrig, und dementsprechend ging es anschließend noch zu  einem Fast-Food-Laden an der Central Station. Dort bestellte ich mir einen Hamburger, einer meiner Begleiter eine Bratwurst. Ich hätte es wissen müssen, dass im Land des Frittierens und Panierens dann sowas bei raus kommt:

Ein "Hamburger"

"Hamburger"...

...und Bratwurst, schottische Art

...und Bratwurst, schottische Art

Offenbar wussten meine Begleiter, was da auf mich zukommen würde, denn auf meine ungläubige Frage an die Verkäuferin, „That’s a hamburger???“, kam von ihnen prompt ein entschuldigendes „Sorry, he’s German“ ;-). Geschmeckt hat der vermeintliche Hamburger durchaus, und das, was hier als Bratwurst verkauft wird, sollte man am besten eh gut verstecken ;-).

In Darmstadt vor langer Zeit bestellt, lagen sie heute bei mir in Glasgow im Briefkasten: 2 Karten für Depeche Mode am 30. Mai im O2 in London *freu*! Mal schauen, was die Synthpop-Opis auf ihrer (Stadion-)Tour of the Universe noch so zu Stande bringen. Ich freue mich jedenfalls auf den Trip in die britische Hautstadt!

Live Nation presents Depeche Mode

Live Nation presents Depeche Mode

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