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Hach! Endlich ist es soweit: DER Hochzeitstag des Jahres ist da – Kate & William werden gleich in Westminster Abbey den Bund für ein gemeinsames öffentliches Leben schließen. 😀 Und ich freue mich schon seit November darauf! Auch wenn es ein bisschen kitschig ist, königliche Hochzeiten sind einfach nett anzuschauen. Wenn man den Berichten der Medien glauben darf, ist in London ja so einges los. Hier „auf dem Lande“ geht man die Sache dann doch etwas ruhiger an, auch wenn der Befordshire Council 100 Pfund für jeden bereitstellte, der heute ein Straßenfest zu Ehren des Hochzeitspaares veranstaltet. Nun ja, wettertechnisch ist eine Hausparty irgendwie angebrachter. 😉

Royal Wedding Bouquet

Gut gefärbt ist richtig Britisch! 😉

Wir haben uns darauf beschränkt, einen königlichen Hochzeitsstrauß zu besorgen und das Ganze dann („dank“ entzündetem Ischiasnerv meinerseits 😦 ) mit Frühstück im Bett mit Bildern der BBC zu genießen. Immerhin wurde für die Kamerainstallationen der Regisseur von X-Factor (sowas wie das britische DSDS) engagiert – ein absoluter Profi der telemedialen Inszenierung. Selbst in den Blumenarrangements von Westminster Abbey sollen Kameras „versteckt“ sein.

Sodele, jetzt wird es langsam ernst … Prinz William ist schon in der Kirche angekommen … bleibt nur noch zu sagen: Trotz allem Pomp und so – ich wollte mit den Beiden nicht tauschen und finde, dass unsere Hochzeit heute vor 2449 Tagen sowieso die schönste Hochzeit überhaupt war! 🙂 (Zu den Beweisen …)

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Bei vielen meiner und unserer Besuche in Deutschland haben Freunde und Verwandte gefragt, wie es uns denn in England so erginge. Nett gemeint, aber: Glasgow liegt in Schottland, nicht in England, welches aber in Großbritannien liegt! Wir werden aber nun nach England ziehen und inzwischen arbeite ich ja auch in England.

Das ganze schottische/englische/britische Gebilde ist aber dermaßen verwirrend, dass sich nun mal jemand dran gemacht hat, es in einem Video zu erklären (danke Michael für den Link!). Der Kommentator spricht leider etwas schnell, aber selbst wir haben eine Menge gelernt!

 

Also, mit demr letzten deutschen Lohnsteuerausgleich Einkommenssteuer-Erklärung habe ich mich Anfang 2009 ziemlich herumgequält. Es hat Tage gedauert, bis das alles ins Elster-Formular eingetippt war. Ausserdem war es super kompliziert, da wir zwei Wohnsitze in verschiedenen Ländern hatten etc. etc. Alles in allem ein langwieriges Unterfangen, bei dem dann am Ende nach Monaten dann endlich Post vom Finanzamt kam.

Hier ist das alles ein bisschen anders: Man bezahlt seine Steuern jeden Monat über den Arbeitgeber und es gibt keine 1000 Möglichkeiten, was man denn „absetzen“ könnte. Ergo: Keine Steuererklärung nötig. Gestern jedoch bekamen wir unerwartet Post vom Finanzamt. Das Finanzamt heisst hier „Her Majesty’s Revenue and Customs“ (HMRC). Also fast ein bisschen wie Post von der Queen selbst, oder? Ok, da sie gerade auf Staatsbesuch in der arabischen Welt weilt, hat sie den Brief sicher nicht selbst geschrieben. 😉 Obwohl, der Inhalt ist komplett in der „Ich-Form“ abgefasst – schon lustig irgendwie.

HMRC Steuermitteilung

Post von der Queen 😉

Zurück zur Sache: Wir waren etwas verwirrt, als wir den Inhalt gelesen hatten. Müssen wir irgendwie Steuern nachzahlen? Hä? Nach zweimaligen genauen Lesen stand da aber immer noch sinngemäß:

Ich habe mir ihre Steuerabgaben des Steuerjahres 2008/2009 angeschaut und festgestellt, dass Sie nicht alle Möglichkeiten der Steuererparnis genutzt haben  (Anm: Steuerjahr geht hier immer von April bis März des Folgejahres). Auf dem beiligenden Blatt finden Sie meine Berechnung, nach der Sie xy Pfund zuviel Steuern bezahlt haben. Sie bekommen dies zurückerstattet.

Was ein Service! 😀 Da flattert einem der fertige Steuerbescheid ins Haus, ohne dass man Formulare ausfüllen oder Belege sammeln muss. Es ist hier so, dass das britische Finanzamt am Ende des Steuerjahres automatisch überprüft, ob die Höhe der bezahlten Steuer in Ordnung war. Praktisch! (vor allem, wenn man unerwartet etwas zurück bekommt :-D)

Also eines vorab: Ich schreibe diesen Artikel gaaanz heimlich, damit Ingo es nicht merkt und die Augen verdreht. 😉

Ok, nun aber zum eigentlichen Thema: Ich liebe royale Hochzeiten! 🙂 Und seit heute steht fest, dass es im nächsten Jahr eine richtig große geben wird: William & Kate haben heute ihre Verlobung bekannt gegeben. Hach, und da wir ja jetzt sowas wie ein-bisschen-Briten sind, ist das gleich noch einen Tick aufregender als z. B. die königliche Hochzeit in Schweden vor nicht allzu langer Zeit. Ich wünsche den beiden jedenfalls alles Gute und eine schöne Vor-Hochzeitszeit. Denn aus eigener Erfahrung weiss ich, wie spannend die Monate vor der Hochzeit sein können. Wobei wir zum Gück aber nicht die gesamte britische Presse im Nacken hatten. 😉

"Unsere" Royals werden heiraten! (© Spiegel Online)

"Unsere" Royals werden heiraten! (© Spiegel Online)

Vielleicht klappts ja gaaaanz zufällig mit einem Londontrip im nächsten Jahr. Ich wäre ja schon gerne dabei …. 😀

P.S. Ich weiss nur nicht, ob ich mit dem „recycelten“ Verlobungsring so glücklich gewesen wäre … naja, bei Königs zählt halt wohl doch die Tradition.

Heute sind in ganz Großbritannien sowas wie Bundestagswahlen („General Election„). Im Vergleich zu einem deutschen Wahltag kommt es einem aber gar nicht so vor: Es ist ein ganz normaler Werktag, alles geht seinen normalen Gang. Wenn da nicht der mit Wahlwerbung vollgestopfte Briefkasten oder die – wie immer kreativ-drastischen – Schlagzeilen der hiesigen Presse wären:

Typische Schlagzeile von heute ...

Am Auffälligsten ist eigentlich das Fehlen von Wahlplakaten. Während man sich in im Vorfeld der NRW-Wahlen in Deutschland inzwischen schon vom Schilderwald gestört fühlt, sind die Konterfeis der KandidatInnen für Westminster an Litfaßsäulen und Straßenlaternen gänzlich unbekannt. Andere Länder, andere Sitten. Wählen dürfen wir heute übrigens nicht, aber die nächste Bundestagswahl kommt ja bestimmt. 😀

Seit etwa zwei Wochen sieht man an vielen Ecken und Enden Klatschmohn („poppy“) blühen. Natürlich keine echten Blüten um diese Jahreszeit. Nein, an vielen Revers, auf Plakaten und in Schaufenstern prangt eine der künstlichen roten Blüten. Nachrichtensprecher und Talkshowgäste im Fernsehen, Politker, die Kandiaten bei X-Factor (das Pendant zu DSDS), viele Menschen auf der Straße, … tragen die Blume im Knopfloch.

Für uns schon ein bisschen befremdlich, denn sowas kennt man ja aus Deutschland eher weniger. Doch was hat es denn mit dieser Blume  auf sich? Alljährlich wird in der Zeit vor dem 11. November – dem Remberance Day („Volkstrauertag“)  – die Mohnblume als Symbol zum Gedenken an die Opfer von Kriegen seit dem 1. Weltkrieg getragen. Daher auch der Name „Poppy Day“. Die rote Blume soll – in Anlehnung an das Gedicht „In Flanders Fields“ des Kanadiers John McCrae – an die vom Blut der Soldaten des Ersten Weltkrieges geröteten Felder Flanderns erinnern.

Eine Mohnblume fürs Knopfloch ...

Eine Mohnblume fürs Knopfloch ...

Und einmal mehr stellen wir fest, dass das Verhältnis der Briten zum Thema Armee & Krieg schon ein bisschen ein anderes ist, als wir es aus Deutschland kennen.

Wie der Spiegel heute in seiner Online-Ausgabe berichtet, kann man in den beiden englischen Ferienorten Bournemouth und Poole künftig auch mit Euro-Noten bezahlen. Das soll die Touris in Scharen anlocken :-). Bei dem derzeitigen Wechselkurs ja auch keine schlechte Idee. Mal sehen, wann die Idee auf die schottischen Touristenziele überspringt … wobei sich Schottland auch mit der Umtauscherei lohnt *Eigenwerbung mach* – und im Vergleich zum letzten Sommer ist ein Urlaub hier dank des starken Euros etwa 15% günstiger.

Interesse? Wie man hierherkommt und sich am besten bettet, dazu haben wir ja schon etwas geschrieben. Außerdem werden in diesem Jahr aufgrund des Jubiläumsjahres „Homecoming Scotland 2009“ viele interessante Aktionen und Veranstaltungen angeboten!

P.S. Mal schaun, in welchen Tourihochburgen man dann als erstes auf der rechten Seite fahren darf 😉

Die Nachrichten im TV sind hier für den durchschnittlichen Tagesschau-Gucker doch ein bisschen gewöhnungsbedürftig: Eine Nachrichtensendung dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten und gleicht eher den deutschen Tagesthemen als der Tagesschau (oder auch Heute). Mal schnell einen (seriösen) Tagesüberblick in 15 Minuten habe ich bisher noch nicht gefunden.

Auch die Präsentation an sich ist ein wenig anders 😀 Besonders im Gedächtnis geblieben ist mit eine Channel-4-News-Sendung von letzter Woche. Wieso? Da sagt ein Bild mehr als 1000 Worte:

Pink, pink, pink sind alle meine Kleider ...

Pink, pink, pink sind alle meine Kleider ...

Die Abstimmung von Krawatte und Socken des Moderators Jon Snow auf den Studiohintergrund fand ich schon bemerkenswert! Wobei ein Jens Riewa in pinken Socken doch auch nicht so verkehrt wäre, oder? 😀

P.S. Zum Selbergucken: Channel 4 News vom 26.02.09.

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