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Auf unserem Ausflug am vergangenen Sonntag haben wir den fast einzigen „See“ Schottlands erkundet: den Lake of Menteith. Der Lake of Menteith – ist neben ein paar sehr kleinen, künstlich angelegten Seen – das einzige Gewässer hier in Schottland, das  ein „Lake“, also „See“, im Namen trägt. Alle anderen Seen hier heißen „Loch ….“.  „Loch“ ist Gälisch für See und wird wie das deutsche Wort „Loch“ mit einem kräftigen „ch“ am Ende ausgesprochen.

In der Mitte des Lake Menteith befindet sich eine kleine Insel mit der Ruine eines Augustinerklosters, Inchmahome Priory, aus dem 13. Jahrhundert. Eine der prominentesten Gäste der Klosters war Maria Stuart (allerdings war sie da erst 4 Jahre alt ;-)). Heute ist die Insel unter der Verwaltung von Historic Scotland und ein wunderschönes Ziel zum Ausruhen und – bei schönem Wetter – zum Picknicken. Zur Insel wird man per Boot gebracht, das je nach Bedarf zwischen 9.30 Uhr und 16.30 Uhr unterwegs ist.

Lake statt Loch

Lake statt Loch

Ein paar mehr Impressionen gibts in userem Juni-Album bei Flickr. Da ist auch unser neuer Mitbewohner zu bewundern, den wir von der Insel mitgebracht haben 🙂

Heute stand ein kurzer Trip mit einer Freundin nach Edinburgh auf dem Programm, da sie dort etwas zu erledige hatte. Zu Zweit macht es halt mehr Spaß und setzten wir uns gegen Mittag in den Zug.  Nach einer Stunde Fahrt öffneten sich die Türen an der Waverly Station. Auf den ersten Blick bestätigt sich mal wieder, was man von Edinburgh so sagt: Hübscher & schicker als Glasgow.

Blick über Edinburgh

Blick über Edinburgh in Richtung Firth of Forth

Da wir nun schonmal da waren, ließen wir es uns nicht entgehen, zum Edinburgh Castle hinaufzustapfen. Was gar nicht so einfach ist, denn es braucht schon ein gewisses Geschick, den Hügel, den Verkehr und die Unmengen an Touris zu meistern. Angesichts der vielen Souvenirshops könnte man auch den Eindruck gewinnen, dass alle BesucherInnen mindestens einen Kilt und/oder sonstiges Kleidungsstück und/oder Staubfänger im Tartan-Design mit nach Hause nehmen möchten. Besonders gefragt sind offensichtlich Textilien mit dem Prinzessin-Diana-Gedächtnis-Karomuster. Was es nicht alles gibt. Nun ja, wir haben uns den Kilt-Kauf für heute mal verkniffen – hatten ja auch keinen Mann dabei ;-). Die Castle-Besichtigung haben wir angesichts der vielen Menschen auch erstmal auf die Nachsaison verschoben.

Ja, Edinburgh ist wirklich hübsch. Ich kam mir allerdings vor wie auf dem Heidelberger Schloss im Sommer kombiniert mit der Souvenir-Infrastruktur rund um den Vatikan. Von daher ist es dann schon irgendwie schön, wenn sich in Glasgow die Zügtüren wieder öffnen und man denkt, dass der Spruch „Edinburgh is British, Glasgow is Scottish“ doch nicht so ganz falsch ist :-).

P.S. Da wir nun schon eine schriftliche Beschwerde bekommen haben, dass wir im Blog noch keinen „richtigen Schotten“ gezeigt hätten, hier ein schönes Exemplar, das Edinburgh Castle bewacht :-D:

Ein "echter" Schotte

Ein "echter" Schotte

Nachdem die vergangene Woche wettertechnisch doch eher veregnet war, traute sich heute die Sonne wieder hervor. Das haben wir natürlich mal wieder zu einem spontanen Sonntagsausflug genutzt. Zuerst gings in Richtung der Glengoyne Distillery. Sie ist neben Auchentoshan die zweite Glasgower Whisky-Destillerie.

Nach etwa 20 Kilometern kamen wir an der sehr schön gelegenen Destillerie an. Störend wirkt eigentlich nur die direkt vor dem Eingang vorbeigehende Hauptstraße. Wie wir heute aber gelernt haben, ist die Straße extrem wichtig, da sie – whiskytechnisch gesehen – die Grenze zwischen den Lowlands und den Highlands darstellt. Glengoyne ist also ein Highland-Whisky. Wenn auch nur knapp 😉

A wee dram, please!

A wee dram, please!

Die Führung war ganz nett – allerdings wars recht voll, da nun doch so langsam die Touri-Saison anfängt und eine Busladung nach der anderen herangekarrt wird. Trotzdem hat uns vor allem die Kostprobe des 17-jährigen Glengoyne Single Malt gut geschmeckt.

Da es zur Zeit ja erst so gegen 21.30 Uhr dunkel wird, haben wir dann kurzentschlossen noch einen Schlenker zum Loch Lomond gemacht. Hier waren wir ja im Herbst schon einmal, aber der Frühling ist vor allem von der Farbgebung her natürlich ganz anders. Heute gings dann entlang der Westseite und wir haben wieder einige wunschöne Plätzchen entdeckt:

Milarrochy Bay

Aussicht in der Milarrochy Bay

Nach einem guten Essen im The Oak Tree Inn in Balmaha erreichten wir dann kurz vor Sonnenungergang wieder Glasgow.

Ich beiße nicht!

Ich beiße nicht!

Mehr Bilder gibts im unserem Mai-Album bei Flickr. Viel Spaß! 🙂

Heute kam unser erster Deutschland-Besuch an. Schön! 🙂 Die Rückfahrt vom Flughafen haben wir dann gleich zu einem Abstecher nach New Lanark genutzt.

New Lanark ist eine ehemalige Baumwollfabrikation aus dem 18. Jahrhundert. Dank der revolutionären Ideen des Besitzers Robert Owen in Sachen soziale Bedingungen war die Siedlung in der damaligen Zeit ein richtiges  Vorzeigeobjekt. In den 1970er Jahren wurde dann damit begonnen, die Siedlung wieder herzurichten und 2001 wurde sie zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Ein Besuch lohnt sich!

Blick auf das Hauptgebäude

Blick auf das Hauptgebäude

Zurück in Glasgow war dann „Bescherung“ mit Dingen, die wir hier vermissen:

Das Carepaket!

Das Carepaket!

Vielen Dank, Moni, für die vielen Mitbringsel! 🙂

… für uns hieß das in diesem Jahr: 1 Insel, 4 Tage, 32 Stunden Sonnenschein, 627 Fotos, 673 Kilometer und 1228 gesichtete Schafe*.

Die Ostertage haben wir auf der Insel Mull verbracht. Ausgesprochen wird das „Mall“, ist aber nicht zu verwechseln mit „Malle“ ;-). Die Insel Mull liegt nur etwa 2,5 Autostunden und 45 Schiffsminuten von Glasgow entfernt.

Vergangenen Freitag ging es bei eher bescheidenem Wetter hier los und pünktlich erreichten wir die gebuchte Fähre in Oban. Das mit dem Buchen war eine gute Idee, denn der Laderaum für die Fahrzeuge war rappelvoll und diejenigen, die ohne Buchung ankamen, konnten leider nicht mehr mit. Wir waren also nicht die Einzigen, die die Idee mit Ostern auf Mull hatten. Die Überfahrt an sich war völlig problemlos, allerdings recht windig und teilweise auch ein bisschen nass. Aber egal – damit rechnet man hier in Schottland ja auch 🙂

In Craignure fuhren wir von Bord und nach einer Stärkung im Craignure Inn gings weiter zum Duart Castle. Durch den Mix von Sonne, Wolken und Regen hatten wir dort ein großartiges Panorama mit tollen Regenbögen!

Blick auf Duart Castle

Blick auf Duart Castle

So langsam aber sicher machten wir uns dann auf den Weg zu unserem ersten Bed&Breakfast: The Old Mill in Torloisk. Eigentlich sind das nur ca. 50 Autominuten, da aber eine Ecke schöner als die andere ist, mussten wir ständig anhalten und knipsen 😉 Stunden später erreichten wir aber unser Ziel und wurden sehr nett von Beccy und ihren beiden Hunden begrüßt. Wir hatten ein wunderschönes Zimmer und natürlich haben wir auch die Whirlpool-Doppel-Badewanne ausprobiert!

Der Samstag begann mit strahlendem Sonnenschein und einer Führung durch die Whisky-Destillerie von Tobermory. Danach haben wir das kleine Örtchen mit seinen bunten Häusern etwas erkundet, bevor die weitere Eroberung der Insel ihren Lauf nahm.

Die bunten Häuser von Tobermory

Die bunten Häuser von Tobermory

Da 95% der Straßen auf Mull einspurig sind („single track roads“) ist die Fahrt eher gemütlich. Auch der Linksverkehr ist dann kein Thema mehr. Aufpassen muss man nur, dass man bei Gegenverkehr nicht mal kurz rechts ran fährt, sondern die linken(!) Ausweichbuchten nutzt. Auf dem Programm standen u. a. die Standing Stones von Dervaig, Glengorm Castle, Croig und Calgary Bay. Letztere gilt als einer der schönsten Strände Schottlands und es hat einem wirklich in den Füßen gejuckt, dort ins Wasser zu springen. Mutig genug war allerdings nur Ingo 🙂

Fußbad in der Calgary Bay

Fußbad in der Calgary Bay

So langsam verschwand dann auch die Sonnen hinter den Hügeln und wir fuhren zurück, um den Tag in Tobermory bei Fish & Chips und einem netten Pub-Abend ausklingen zu lassen. Übernachtet haben wir im Fàilte-Guesthouse in einem netten Zimmer mit Blick auf den hübschen Hafen!

Am Sonntag trauten wir unseren Augen kaum: Schon wieder Sonne satt! Das war kaum zu glauben – aber toll 🙂 Nach dem Frühstück gings wieder los und unterwegs konnten wir in der St Colomba Church in Gruline den Ostergottesdienst mitfeiern. Ganz in der Nähe besuchten wir dann noch das Macquarie Mausoleum, bevor es auf einer atemberaubenden Strecke entlang des Loch Na Keal in den Südteil der Insel ging. Da uns wieder viele, viele Schafe und mindestens genauso viele Fotomotive begegneten, kamen wir erst am Nachmittag am alten Anleger von Carsaig an. Hier genossen wir die Sonne, die Ruhe und das Meer! Bevor es dann ganz dunkel wurde, gings zu unserer zweiten Nacht in der Old Mill.

Es wird Nacht auf der Insel

Es wird Nacht auf der Insel

Montags neigte sich unsere Zeit auf Mull auch schon dem Ende zu. Bevor wir wieder in See stachen, schauten wir uns noch Torosay Castle (von außen) bzw. die Schmalspurbahn dort an. Um 13.00 Uhr legten wir ab und erreichten 45 Minuten später Oban.

Da wir noch genügend Zeit hatten, nahmen wir die Route durch Argyll und machten noch einen Abstecher nach Ardfern und Inveraray. Trotz des stockenden Feiertagsverkehrs entlang des Loch Lomonds erreichten wir dann wohlbehalten am Abend unser Zuhause.

Fazit: Wir hatten wirklich tolle Tage auf Mull und werden wiederkommen. Dann stehen Iona, Ulva, Staffa und Treshnish auf dem Programm!

Wer noch ein paar mehr Fotos sehen möchte, wird  bei Flickr fündig. Und keine Angst, wir haben nicht alle 627 dort hochgeladen 😉

* Zugegeben, die Zahl der Schafe ist grob geschätzt 😉

Das wunderschöne sonnig Wetter gestern haben wir genutzt, um uns einmal die Strände in unsere Nähe etwas genauer anzuschauen. Man muss ja gewappnet sein für den Fall, dass die globale Erwärmung schon in diesem Jahr hier eintreffen wird 😀 Also rein ins Auto und los in Richtung Küste!

Wo sind Mitch und CJ?

Wo sind Mitch und CJ?

Angefangen haben wir mit dem Strand von Seamill und haben uns dann über Ardrossan und Saltcoats bis nach Troon vorgearbeitet. Von dort aus gings dann wieder zurück nach Glasgow. Allerdings haben wir gerade die absolute Ebbe erwischt und so war das Wasser doch schon sehr weit draussen.  Es war also mehr sowas wie eine Wattbesichtigung 🙂 Aber trotzdem wunderschön – ein paar mehr Fotos davon gibts natürlich wieder bei Flickr zu sehen.

Das fast schon beängstigend schöne Wetter (sind wir wirklich in Schottland gelandet??) hat uns heute geradezu eingeladen, dem Loch Lomond einen Besuch abzustatten. Sozusagen dem „Haus-See“ Glasgows. Bei einer kurzen Schifffahrt von netten Dörfchen Luss aus konnten wir die schöne Herbstlandschaft genießen:

Herbst in Schottland

Herbst in Schottland

So, der erste „richtige“ Tag hier in Schottland liegt nun hinter uns und wir haben eine Menge erldigt heute. Als erstes waren wir heute bei der Bank, um ein Konto zu eröffnen. Trotz der vielen Horrorstories, die wir vorher darüber gehört haben, ging das bei Lloyds TSB reibungslos über die Bühne.

Danach begannen dann die ersten Einkäufe für unser neues Zuhause. Los gings bei IKEA:

Ingo & Ingo bei IKEA

Ingo & Ingo bei IKEA

Weil das Wetter heute so toll war – ein kühler Herbsttag mit strahlendem Sonnenschein – haben wir uns bei schwedischen Fleischbällchen spontan entschieden, die Einkaufstour zu unterbrechen und in Richtung Küste zu fahren. Eine gute Entscheidung! Wir haben einen ersten Eindruck bekommen, wie schön Schottland sein kann (mehr Fotos siehe links):

In der Nähe von Skelmorlie

In der Nähe von Skelmorlie

Etwas später gings dann wieder zurück in Richtung Glasgow und ein kleiner Ausflug in „deutsche Gefilde“ stand auf dem Programm:

Könnte auch in Darmstadt sein, oder?

Könnte auch in Darmstadt sein, oder?

Das Sortiment ist aber schon ein bisschen anders als in Darmstadt 🙂 Es ist so eine Mischung aus typisch deutsch (Verpackung mit Aufschrift „Schwarzwälder Schinken“ und typisch britisch (Chicken Korma aus der Dose). Wobei LIDL vermutlich eines der wenigen Geschäfte hier in Glasgow ist, in dem man original deutsche Lebkuchen bekommt.

Wir haben heute aber auch festgestellt, dass wir auf einer Insel leben, in der man nicht nur auf der falschen Seite fährt, eine für Europa ungewohnte Währung nutzt, sondern auch völlig andere Maße für Bettzeugs hat *grummel*.

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