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Wie schon im vorherigen Artikel angekuendigt, hier nun doch noch ein separater Eintrag wie wir zu einem neuen Mitbewohner kamen! 🙂 Er ist klein, er ist rot, er ist kuschelig und er hat sich gut hier eingelebt: der kleine rote Drache aus Wales! Eigentlich ziert er ja die Landesfahne, aber irgendwie mochte er uns und schwupps, sass er auch schon im Auto. Und so sieht er aus:

Der kleine rote Drache aus Wales

Der kleine rote Drache aus Wales 🙂

Doch vielleicht erstmal der Reihe nach. Schon lange hatten wir uns vorgenommen, den walisischen Teil der britischen Insel ein wenig zu erkunden. Also setzten wir uns freitagabends ins Auto und nach ein bisschen mehr als 3 Stunden fahrt hatten wir die Grenze nach Wales ueberschritten. Nach dem Fruehstueck am Samstag im Hampton by Hilton Newport East wollten wir – wie kann es auch anders sein 😉 – die einzige Whisky-Destillerie in Wales besuchen. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass alle Touren bereits ausgebucht waren. Schade. Wir durfen aber trotzdem ein paar Tropfen des original Penderyn Single Malt verkosten und wir waren positiv ueberrascht! Einen ganz eigenen, fuer sein junges Alter aber sehr sanfter Geschmack erwartete uns. Liegt vielleicht auch daran, dass er in einem Madeira-Fass reifen konnte. Natuerlich durfte da auch eine Flasche im Auto Platz nehmen. 😀

Inzwischen hatte der Regen einem strahlender Vorfruehlingsnachmittag Platz gemacht und so fuhren wir weiter zur Halbinsel Gower. Ein wunderschoenes Fleckchen Erde. Wir fuhren bis ans aeusserte Ende in den kleinen Ort Rhossili mit der gleichnamigen Bucht. Was fuer eine Aussicht! Allerdings war es so windig, das man Muehe hatte, gerade zu stehen! Aber egal, es war toll, das Meer zu sehen und einfach die Gegend zu geniessen. Hier eine kleine Kostprobe:

Rhossili Bucht

Rhossili Bucht auf der Halbinsel Gower

Ansonsten sagen die Fotos in unserem Wales-Flickr-Album sicher mehr als viele Worte, 🙂

Am Sonntag stand dann schon wieder der Heimweg an. Nach ein bisschen Geocachen machten wir unterwegs noch Halt an der Tintern Abbey, einer Klosterruine der Zisterzienser aus dem 12. Jahrhundert. Die noch stehenden Ruinen lassen erahnen, wie grandios vor allem die Kirche einmal gewesen sein muss. Die hatte schon eher die Ausmasse eine Kathedrale!

Tintern Abbey

Tintern Abbey

Tja, und nach einer schoenen Fahrt ueber Land kamen wir am Abend dann auch wieder in England an. Der kleine rote Drache huepfte sofort aus dem Auto und gesellte sich zu unseren anderen Plueschis. Und er hat nichtmal Feuer gespuckt! Alles in bester Ordnung also. Und er hat den Namen Penderyn bekommen. 😀

P.S. Y Draig Goch ist walisisch fuer „der rote Drache“. 🙂

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Nachdem wir von einem netten Wochenendtripp nach Wales zurück sind, über den wir vermutlich noch extra berichten werden, hier mal ein kleines Lebenszeichen von uns inklusive einer Zusammenfassung der ersten Wochen des Jahres.

Unser Jahr begann nicht in Großbritannien, sondern in Irland, genauer gesagt in Dublin. Dort haben wir zusammen mit meinem Bruder Manni und meiner Schwägerin Marlies Silvester gefeiert und ein paar schöne Tage verbracht. Fotos davon gibts in unserem Flickr-Album.

Ansonsten haben wir den Januar und Februar damit verbracht, die Gegend ein wenig zu erkunden, wobei wir nette umliegende Dörfer wie z.B. Redbourn entdeckt haben. In St Albans, wo unser (deutscher) Zahnarzt beheimatet ist, haben wir sogar eine deutsche Bäckerei ausfindig machen können, so dass nun mehr auf den Tisch kommt als immer nur Toastbrot. Außerdem wurden verschiedene Hilton-Hotels in London unsicher gemacht, wobei auch diverse Besuche bei der Scotch Malt Whisky Society nicht fehlen durften. Außerdem gab es nach 16(!) Jahre ein Wiedersehen mit einem #ixthys-Freund! (Kennt eigentlich noch jemand IRC?)

London: Blick auf Canary Wharf

Blick auf Canary Wharf - übersetzen kann man mit der kleinen Hilton-Fähre

Andere Ziele in London waren u.A. der Brixton Market mit der Electric Avenue und das Zeitgeist, ein deutscher Pub, in dem man Samstags Bundesliga gucken kann. Meine Bilanz im Zeitgeist ist aber recht schlecht, bisher habe ich dort zwei Schalker Niederlagen und ein Unentschieden sehen können. Immerhin habe ich festgestellt, dass eine der Bedienungen dort aus Gelsenkirchen kommt und natürlich Schalke-Fan ist. Etwas Werbung für unseren Schalke Fanclub UK konnte ich bei dieser Gelegenheit auch gleich machen. 🙂

Zwischendurch habe ich einen (dienstlichen) Abstecher nach Deutschland machen können, dessen Höhepunkt sicherlich der Schalker Heimsieg gegen Stuttgart war. Dabei bin ich diesmal nicht geflogen, sondern von St Pancras aus über Brüssel mit dem Eurostar nach Deutschland gefahren, was eine durchaus interessante Alternative zum Fliegen ist.

Ansonsten ist bei mir das Semester im vollen Gange, ich unterrichte in drei Vorlesungen und gerade die Erstsemesterstudenten können einen ziemlich auf Trapp halten (auch dazu sollte ich später mal mehr berichten).

Fotos unserer Wochenend-Ausflüge sind im Januar-Album bei Flickr zu finden! 🙂

Früher – zu Heidelberger Zeiten – hat man ja immer ein bisschen über die Japaner gelästert, die Deutschland in 3 Tagen abgehakt haben. Wenn man nun aber selbst in einem Land lebt, in dem 20 Urlaubstage als großzügig angesehen werden, dann wird man ganz schnell zum Sympathisanten der fernöstlichen Reiseart. In diesem Sinne haben wir die letzte Woche in deutschen Landen verbracht und es sehr genossen, viel Familie & Freunde zu treffen und so enige kulinarische Highlights zu geniessen, die uns doch manchmal fehlen. Wir wurden jedoch auch wieder mit Dingen konfrontiert, die man irgendwie erfolgreich verdrängt hatte, wie z. B. Drängler mit Lichthupe auf der Autobahn oder Pfandflaschen. 😉 Aber nun doch besser der Reihe nach:

  • Samstag: Das Taxi bringt uns um 4.30 Uhr (ja, morgens! *gähn*) nach Luton zum Flughafen. Dort herrscht wegen des Ferienflugverkehrs selbst um diese Uhrzeit schon das volle (Verkehrs-)Chaos; Landung in Dortmund fast planmäßig und auch der Mietwagen wartet schon auf uns. Die ersten Fahrversuche auf der rechten Seite verlaufen problemlos. Nach einem kurzen Abstecher (Mittagsschlaf & Schalke via TV) gehts dann nach Köln. Einer nach dem anderen erreicht ja nun das 4. Lebensjahrzehnt und so haben wir einen schönen Geburtstagsabend im Hotelux verbracht. Danke für die Einladung, Danni! 🙂
  • Sonntag: Nach einer guten Nacht im Hilton Köln gabs dort lecker Frühstück/Brunch mit zwei netten Damen. Lustig, dass man erst nach Deutschland fahren muss, um seine Kollegin aus Glasgow zu treffen. 🙂 Nun wieder zurück nach Gelsenkirchen, wo dann ein entspannter Abend mit Grillen bei Ingos Familie auf dem Programm stand.
  • Montag: Ausschlafen! Besuch des Schalke 04 Shops, um ein überteuertes T-Shirt (auch bekannt als Fußballtrikot 😉 ) zu erstehen. Glücklicherweise wurde außerdem anstelle von Bettwäsche/Gartenzwerg/sonstigen blau-weißen Haushaltsartikeln dann doch nur noch ein Kaffeebecher und Süßkram für Nichte/Neffe gekauft. Sauerkraut & Haxe fürs leibliche Wohl sowie ein schöner Geocache an der Zeche Holland lassen den Tag gut ausklingen.
  • Dienstag: On the road again. Nach einem Abstecher an die Uni Duisburg und Curry-Wurst in der dortigen Mensa gings durch Gewitter und Platzregen fast 500 Kilometer in Richtung Süden. Spät und müde kommen wir in Sulzdorf bei Damaris‘ Familie an und es wartet schon ein gedeckter Tisch mit richtigem(!) Brot und Brezeln auf uns! Was ein toller Service. 🙂
  • Mittwoch: Action-Tag! Neffe & Nichte mit Anhang kommen zu Besuch. Noch haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sie mit zunehmenden Alter die Vorzüge des langen Schlafens zu schätzen lernen. 😉 Nach einem ausgiebigen Maultaschen-Essen gings dann in den Garten zum Spielen und Toben. Am Abend war es dann ein bisschen wie Weihnachten, denn gemütliches Raclette war angesagt.
  • Donnerstag: Ausschlafen! Juhuuu! Als nächster Punkt zum Abhaken auf der kulinarischen Wunschliste: original hessische Grüne Soße. Dann noch zum Supermarkt und ein paar Dinge erstanden, die man hier eher nicht so bekommt.
  • Freitag: Und weiter gehts am späten Vormittag. Aus gegebenem Anlass ist unsere erste Station an diesem Tag der Zoo in Heidelberg. Wie gerne erinnern wir uns an unsere Hochzeit dort zurück! Auf dem Weg nach Frankfurt darf natürlich der Döner in Dossenheim nicht fehlen!
  • Samstag: Gemütlich frühstücken im Hilton Frankfurt (wir hatten ein tolles Eckzimmer mit Blick auf die Skyline!), dann auf nach Darmstadt. Hier stehen letzte Besorgungen, Schalke-TV in Rainers Eck und am Abend dann ein Treffen mit lieben Freunden im Ratskeller an. Vielen Dank, dass ihr so zahlreich gekommen seid – toll, euch mal wiederzusehen! 🙂
  • Sonntag: Wir verabschieden uns so langsam aber sicher und machen uns am Mittag auf zum Frankfurter Flughafen. Nicht ganz pünktlich starten wir in Richtung Insel und landen verspätet in Heathrow. Gerade noch so den Bus erwischt und 2,5 Stunden später kamen wir dann müde aber erfüllt von einer wunderschönen Woche wieder zu Hause an. Ein besonderer Dank gilt unseren Familien, die lange und geduldig auf den Besuch gewartet haben und uns auch in der wenigen Zeit unglaublich verwöhnt haben! 🙂

Das war also unsere Deutschlandwoche mit knapp 1110 gefahrenen Kilometern im Schnelldurchlauf. Wer bis hierher durchgehalten hat, kann sich nun noch ein paar Schnappschüsse anschauen:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Vergangene Woche hatte ich mal wieder Gelegenheit für einen Besuch in Deutschland, diesmal allerdings rein dienstlich. Es ging zur LWA nach Kassel, wo ich einen Workshop organisiert habe. Neben vielen guten alten Kollegen, die ich getroffen habe, konnte ich dort auch ein Poster über unsere bisherigen Arbeiten in Glasgow präsentieren.

Manche finden den Kram sogar lustig...;-)

Manche finden den Kram sogar lustig...;-)

Ein wenig Zeit, die Gegend zu erkunden, blieb auch. Neben fünf Caches, die ich in Wilhelmshöhe gefunden habe, hatte ich dabei auch eine nette Begegnung mit einem kleinen hungrigen Freund im Schlosspark Wilhelmshöhe.

Betteln wie eine Hauskatze kann er schon

Betteln wie eine Hauskatze kann er schon

Insgesamt habe ich fünf Waschbären am See im Schlosspark gezählt, die alle ziemlich zutraulich waren. Leider werden die Zollbeamten hier in Großbritannien immer so komisch, wenn man so einen pelzigen Freund im Handgepäck auf die Insel mitnehmen möchte, so dass ich dann doch schweren Herzens davon abgesehen habe. Aber mit Füchsen, Eichhörnchen und gelegentlichen Besuchen unserer Hauskatze sind wir hier ja auch genug mit Fellknäueln ausgestattet.


Dresden, Berlin, Bremen – und das alles in 3 1/2 Tagen! Das ist schon fast japanisches Touristenniveau. Und genau das stand letzte Woche bei mir auf dem Programm. Allerdings stand nicht das pure Vergnügen im Vordergrund, sondern harte Arbeit: Vier Hotels der Hilton-Gruppe warteten darauf, erkundet zu werden. Das ganze nennt sich dann „Familiarisation Trip“.

Zusammen mit 6 anderen KollegInnen bestieg ich am Sonntag unser Flugzeug nach Berlin, von wo aus es dann nahtlos per IC nach Dresden weiterging. Hier wurden wir im Hotel sehr herzlich empfangen und bei mir wartete sogar noch eine Teddy-Überraschung auf dem Bett. 🙂 Den ersten Teil des Hotelrundgangs haben wir gleich noch am Abend erledigt, der Rest folgte dann am nächsten Vormittag. Leider hatten wir nicht sehr viel Zeit, die Stadt selbst zu erkunden, denn schon nach dem Mittagessen gings wieder per Zug nach Berlin. Ach ja, jeder von uns hatte nun auch noch 1 KG original Dresdener Stollen im Gepäck – davon verkaufen die Hilton-Bäcker jedes Jahr mehr als 12 Tonnen!

In der Hauptstadt gabs erstmal eine 3stündige Stadtrundfahrt mit einigen Abstechern zur Konkurrenz wie z. B. dem InterConti. Danach hatten wir das Vergnügen die neu renovierten Zimmer des Hilton Berlins zu beziehen und lecker Sauerbraten zu Abend essen. Am nächsten Morgen dann wieder Führung durchs ganze Haus und die Füße fingen an zu rauchen! Aber Schlappmachen war nicht, denn es wartete ja gleich auch noch der Rundgang durch das gestern eröffnete Hampton by Hilton in der Nähe des Ku’damms. Und irgendwie konnten wir uns zu diesem Zeitpunkt schon fast nicht mehr erinnern, wie die Zimmer in Dresden aussahen. Wie gut, dass es Fotos gibt. 😀

Der ICE  brachte uns dann über Hamburg ins Hilton Bremen. Hier gabs ganz hanseatisch Scholle zum Empfang und schon bald fielen wir todmüde in die weichen Hilton-Betten. Das Frühstücksbüffet war wieder – wie in den anderen beiden Häusern auch schon – excellent (Brezeln! Laugenbötchen! Jippiee!). Danach hatten wir ein bisschen freie Zeit, bevor wir dann einen mehrstündigen Stadtrundgang unternahmen. Wir hatten sogar die Ehre, das Bremer Rathaus von innen besichtigen zu können. Wobei wir das aufgrund unseres doch schon recht geschafften Zustandes nicht sooo richtig zu würdigen wussten. Nun ja, … unsere Stadtführerin war dafür umso motivierter und fand gar kein so rechtes Ende. Noch um eine Ecke .. ach, und noch um eine Ecke … ach, und da gibt es doch noch …. Stop! Zeit für die letzte Hotelführung mit noch mehr neuen Eindrücken. Ähm, Dresden? Berlin? Was war da nochmal gewesen? Egal – Ryanair wartete schon auf uns und mit letzter Kraft ließen wir uns in die Sitze fallen. Gegen Mitternacht hatte uns dann Schottland wieder und die, die am Donnerstag nicht arbeiten mussten, schätzten sich sehr glücklich. 🙂

Letzendlich haben sich die Strapazen aber wirklich gelohnt und alle von uns würden gleich wieder das Handgepäck packen und weiter erkunden, was wir denn so tagtäglich buchen. 🙂

Letzte Woche war mal wieder Reisezeit. Diesmal führte mich eine Dienstreise nach New Jersey in den Ort New Brunswick, der, natürlich benannt nach dem Braunschweig in Deutschland, Heimat der renommierten Rutgers University ist. Auf der von dieser Uni organisierten Konferenz durfte ich einen Vortrag über meine Arbeit geben.

Neben interessanten Vorträgen und guten Gesprächen hatte ich Gelegenheit, an einem Spätnachmittag die einstündige Zugfahrt nach Manhattan zu unternehmen. Muss man ja ausnutzen, wenn man so nah an New York dran ist! Da mir nicht viel Zeit blieb, entschloss ich mich, mich in die lange Warteschlange am Empire State Building einzureihen und die Reise in die 86. Etage dieses Gebäudes zu unternehmen, von der aus man einen fantastischen Ausblick auf die zahlreichen Wolkenkratzer Manhattans hat.

Blick auf Manhattan vom Empire State Building Richtung Central Park. Langsam gehen die Lichter an...

Blick auf Manhattan vom Empire State Building Richtung Central Park. Langsam gehen die Lichter an...

Inzwischen bin ich wieder gut in Schottland angekommen, wo mich der Arbeitsalltag wieder hat. Einige weitere Impressionen von meinem Trip finden sich in dem entsprechenden Album auf Flickr.

Obwohl Ingo gerade hoch oben über dem großen Teich schwebt, kann ich sehen, wo er sich gerade befindet. So manche der „Internet-Spielereien“ sind doch nett irgendwie . 🙂

Flighttracker

Fast angekommen!

Und nein, ich bin kein Kontrollfreak! 😉

Wie versprochen gibts jetzt noch einen Bericht zur letzten Etappe unserer Schottlandtour. Nachdem wir wieder gut mit der Fähre von den Orkney-Inseln auf dem „Festland“ angekommen waren, gings erstmal entlang der Nordküste. Sehr schöne Landschaft, dünn besiedelt und wir hatten eigentlich nur ein Ziel: Einen Pub finden, der das Deutschland-England Spiel überträgt. Gar nicht so einfach, wenn es auf der gesamten Strecke nur ein paar Dörfchen gibt. Aber in Bettyhill wurden wir fündig! Wichtigster Punkt des Tages also abgehakt  und es konnte weitergehen nach Durness. Hier liessen wir den Tag am wunderschönen Strand ausklingen und fuhren am nächsten Morgen mit einem kleinem kippeligem Boot und klapprigem Mercedes-Bus zum Cape Wrath (nördlichster Leuchtturm auf der britischen Hauptinsel). Die Tour ist etwas abenteuerlich, aber absolut zu empfehlen! 🙂

Auf zum Cape Wrath

Auf zum Cape Wrath ... mit klappriger deutscher Wertarbeit 😉

Nach einer kurzen Stärkung im Cocoa Mountain (selten so eine tolle heiße Schokolade bekommen!) machten wir uns auf den Weg durch die nordwestlichen Highlands. Und wir dachten bereits, dass wir mit Glen Coe & Co die Highlands gesehen hätten. Pustekuchen. Das ist nochmals eine Ecke toller! 🙂 In unserem nächsten Bed&Breakfast in Ullapool wurden wir mit selbstgebackenem Kuchen und Tee empfangen. Richtig nett! Überhaupt war das West House eine tolle Unterkunft, da man dort sein Frühstück auf dem Zimmer einnimmt, wann immer man möchte.  Endlich ausschlafen! Hurra! 😀 Man hat einen kleinen Kühlschrank, der sich jeden Tag wie von Zauberhand mit vielen Leckereien auffüllt. Praktisch. Denn nach über einer Woche typischen britischen Frühstücks hat man auch die Nase voll von Eiern, Speck, Bohnen, … .

Die nächsten Tagen waren dann recht entspannt mit Gegend erkunden auf kleinen Single Track Roads (Genial! Nicht umsonst kommen viele Touris nur in diese Gegend um den „wilden Westen“ Schottlands zu sehen), Grillen am Strand, Lachsräucherei besuchen, Geocaching, Faulenzen, … . Herauszuheben ist aber Ingos mutige Abkühlung im Atlantik. Womit bewiesen wäre, dass die tollen Strände Schottlands durchaus nicht nur schön anzusehen sind, sondern wirklich Badestrände sein können. 😀

Hier hat Ingo Kälte und Wellen getrotzt!

Clashnessie Beach: Hier hat Ingo dem Eiswasser und den Wellen getrotzt!

Nach gut 3 Tagen hieß es jedoch Abschied von Ullapool nehmen und so langsam aber sicher gen Süden zu fahren. Die letzte Station war Invergarry. Hier haben wir auf einem Abstecher noch die klasse Cache Serie Road to nowhere mitgenommen. Eines der besten und schönsten Cache-Erlebnisse bisher! Aber auch ohne cachen lohnt es sich die Strecke durch den Glen Garry bis nach Kinloch-Hourn.  Sie wird nicht umsonst die längste und schönste Einbahnstraße Großbritanniens genannt.

Immer diese Geocacher!

Immer diese Geocacher!

Um den Kreis zu schliessen stand dann am letzten Tag unseres Urlaubs noch ein Destilleriebesuch bei Ben Nevis an. Sicher nicht die beste Tour und auf jeden Fall der schlechteste Dram (Blend!) von allen Destillerien die wir besucht haben, aber eigentlich wollten wir auch nur eine Flasche des 10jährigen haben. Tja, und von da aus gings schnurstracks nach Hause, um wenigstens die zweite Halbzeit Deutschland – Argentinien nicht zu verpassen! 😀

Wer bisher durchgehalten hat und Lust auf ein paar Bildchen hat, kann sich gerne unser Juni -Album bei Flickr anschauen. Da gibts noch mehr Urlaubsfotos.

Auch der zweite Tag in Speyside stand unter dem Motto „Woher kommen unsere Single Malts?“. Als erstes stand ein Besuch bei Cardhu auf dem Programm. Cardhu ist die einzige Destillerie, die von einer Frau gegruendet und lange auch gefuehrt wurde. Hier hatten wir noch ein bisschen Zeit, bevor die Fuehrung begann und so haben wir die Destillerie-Haustiere besucht: 4 Hochlandrinder und dessen Nachwuchs Truffles. Sie werden u.a. mit den Ueberresten des Whiskyherstellungsprozesses gefuettert (in Pelletform) und sind deshalb immer gluecklich. 🙂 Sie moegen aber wohl auch sehr gerne Kekse. Hatten wir aber leider keine dabei.

Leider keine Kekse fuer Truffels ...

Danach stand der Besuch der Aberlour Destillerie mit einer 2,5stuendigen Fuehrung inkl. einem Tasting von 6 verschiedenen Whiskies. Sehr lecker, sehr interessant. Dazu wird dann aber noch ein extra Eintrag kommen.

Nun noch schnell zu Macallan. Hier war die Destillerie zwar schon geschlossen, aber wir wollten sowieso nur den Cache GCZCWQ heben. Was uns auch geglueckt ist.

Damit ihr noch ein bisschen was zu sehen habt, gibts ein paar Fotos in unserem Juni-Album bei Flickr.

Nachdem wir ja genug ueber die Kaelte und den Winter gemosert haben, folgte dann die zwangslaeufige Konsequenz: Ab in den Sueden!

Zuerst gings nach London. Da waren es dann schon ein paar Grad mehr und geregnet hat es auch nicht. Zuerst haben wir unser Quartier aufgesucht und tataaa: Das erste Mal in einem Hilton Hotel war angesagt. Dort angekommen erwartete uns die nette Ueberaschung, dass wir ein Upgrade in eine Junior Suite bekommen hatten! 🙂 Also erstmal ein bisschen ausruhen, einen Rundgang durch Canary Wharf und dann per DLR und Schienenersazverkehr (SEV) via Schiff (da die Jubilee Line mal wieder gesperrt war 😦 ) zur O2-Arena. Nach einer aehm, sagen wir mal unmelodioesen Vorgruppe waren dann fast 2 Stunden Depeche Mode angesagt. Mir hat es sogar richtig gut gefallen, aber ich glaube, da lasse ich wohl besser Ingo drueber schreiben ;-). Der Weg zurueck war eine Katastrophe, da der SEV grottig organisiert war. Aber irgendwann hatten wir es dann doch geschafft und fielen in unser weiches, schoenes Bett!

Um uns so richtig auf Urlaub einzustimmen, probierten wir am naechsten Morgen das Zimmerservicefruehstueck des Hilton aus. Sehr zu empfehlen!! 😀

Fruestueck ans Bett!

Danach gings nach London Gatwick, wo wir dann laaaange auf unseren Flieger nach Faro gewartet haben. Mit 3 Stunden Verspaetung hoben wir dann endlich mit British Airways ab. In Portugal angekommen gings per Mietwagen zum Hotel, wo wir todmuede in die Betten fielen. Doch seit Montag sind wir nun dabei, die Sonne zu geniessen, einfach mal nix zu tun, Caches zu suchen, zu lesen, lecker zu essen, Olympia zu gucken, …. und damit ihr auch ein bisschen mitgeniessen koennt, gibt es ein paar Fotos in unserem Urlaubsalbum bei Flickr. To be continued …

Strand von Vilamoura - noch sind (fast) alle Touris zu Hause

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