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Vergangene Woche war meine letzte an der Uni Glasgow und leider auch die letzte volle Woche für mich in Glasgow. Damaris wird noch drei Wochen länger in Glasgow bleiben, während ich ab Dienstag meine neue Stelle an der University of Bedfordshire in Luton antreten und nur noch am Wochenende zum Packen in Glasgow sein werde. Wir haben die Woche noch einmal genutzt und unsere guten Freunden Danny und Kat zum Fondue eingeladen. Außerdem ging es mit den Arbeitskollegen noch mal ins Restaurant.

Samstag ging es dann in der Frühe mit dem 6.30 Uhr-Flug los Richtung Luton, um Wohnungen zu besichtigen. Dank des Internets konnten wir schon einige Besichtigungstermine machen. Nachdem wir gestern schon ein paar, ich nenne es mal „interessante“, Wohnungen angeschaut haben, war heute erst mal Ruhetag im Hotel (das durchaus empfehlenswerte Hilton Garden Inn) angesagt. Morgen und die Woche über geht es dann weiter mit Wohnungssuche und „Beschnuppern“ der neuen Heimat, bevor wir am Freitag nach Glasgow zurückfliegen.

Ingos letzte Woche hier in Glasgow hat begonnen, also wollten wir das vergangene Wochenende doch noch einmal zu einem Ausflug in die Umgebung nutzen. Nach der Arbeit am Samstag also Tasche gepackt, ins Auto gesetzt und ab ging es nach Dundee. Wie praktisch, dass es da ein Hilton gibt ;-). Dort angekommen  haben wir erstmal ein bisschen im Pool gepaddelt bzw. in der Sauna geschwitzt,  bevor es dann leckeres Abendessen und einen gemütlichen Abend bei fast-noch-Vollmond gab. So sah nämlich der Blick aus unserem Zimmerfenster aus:

Taybridge Dundee

Die Autobrücke über den Tay in Dundee

Am Sonntag war dann erstmal ausführlich frühstücken angesagt und gegen Mittag haben wir noch den Cache am Segelschiff RSS Discovery (dem letzten Holz-Dreimaster, der in Großbritannien gebaut wurde und schon Arktis-Expeditionen hinter sich hat) und an der berühmten Tay-Eisenbahnbrücke gehoben. Die Tay-Brücke wurde ja dadurch „berühmt“, dass sie 1879 in einer Sturmnacht, gerade als ein Zug über die Brücke fuhr, einstürzte. Fleissige SchülerInnen erinnern sich vielleicht an die Ballade „Die Brück‘ am Tay“ von Theodor Fontane. Schon dieser war ein begeisterter Schottland-Reisender und hat der Brücke bereits wenige Tage nach dem Unglück ein literarisches Denkmal geschaffen. Von dieser ersten Brücke sieht man heute nur noch Pfeiler-Überreste aus dem Wasser ragen. Schon 1883 wurde jedoch mit dem Bau einer neuen Brücke begonnen, die bis heute unfallfrei genutzt wird.

Natürlich durfte bei diesem letzten Wochenendausflug auch der Besuch einer Destillerie nicht fehlen und so war dann Blackford der nächste Halt. Hier bekamen wir mal wieder (weil im Winter die Touris ja nicht so wirklich da sind) eine Privatführung zu Zweit durch die Tullibardine Destillerie und durften danach auch noch 3 verschiedene Tröpfen kosten. Lecker! 🙂 Übrigens ist Tullibardine noch eine der wenigen Destillerien, in der der Master Blender jedes Fass einzeln „kennt“ und auf seine Abfüllbarkeit überprüft.

Tullibardine Destillerie

slàinte mhath!

Zum Abendessen lag das gemütliche  The Stables auf dem Rückweg und später am Abend kamen wir dann wieder Zuhause an. Ein schönes letztes Schottland-Ausflugswochenende liegt hinter uns! Nun ist der Blick wieder mehr in die Zukunft gerichtet, denn am kommenden Samstag werden wir beide für eine Woche nach Luton fliegen und uns auf die Suche nach einer neuen Bleibe machen bzw. die neue Arbeitsstelle antreten. Es bleibt also spannend! 🙂

slàinte mhath

Ein Jahr ist mal wieder vorbei. Das bald vergangene Jahr brachte viel netten Besuch (Danke, dass ihr da wart!) und uns die Gelegenheit, ausgiebig Schottland zu erkunden. Unvergessen neben vielen anderen Dingen für uns ein Urlaub in Portugal im Februar, unsere Schottland-Tour im Juni und beruflich eine erfolgreich organisierte Konferenz im September.

Das neue Jahr wird für uns einiges an Veränderungen bringen. Leider, und das sage ich mit großem Bedauern, sind unsere Tage in Schottland gezählt. Mein Vertrag an der University of Glasgow wäre spätestens im April ausgelaufen, so dass ein Abschied leider unvermeidlich ist. Somit wird es vorerst unser letztes Silvester als Wahl-Glaswegians sein.

Die gute Nachricht ist aber, dass neue Herausforderungen auf uns warten. Uns wird es down south nach England ziehen, genauer gesagt in die Gegend von London. Dort habe ich eine unbefristete(!) Anstellung im Department of Computer Science and Technology an der University of Bedfordshire in Luton bekommen. Für mich ein großer Schritt in meiner Karriere, und ich freue mich, neben viel Lehre auch meine Forschung weiter treiben zu können. Es ist näher an Deutschland, ein weiterer Nebeneffekt. Und man kann mit dem Auto nach Schottland fahren :-).

Glasgow wird aber, das ist jetzt schon klar, sowas wie unsere zweite Heimat bleiben, und wir freuen uns jetzt schon auf die hoffentlich vielen Besuche in dieser faszinierenden Stadt und dem dazugehörenden Land!

Silvester und Neujahr verbringen wir in der Nähe von Fort William in den Highlands. Da der Schnee so ziemlich geschmolzen ist, haben wir leider keine dramatische Winterkulisse, aber die Landschaft ist dennoch faszinierend genug und sieht zu jeder Jahreszeit anders aus. Wer in die Highlands fährt, unbedingt Glen Coe auf die Liste setzen! Den Tag selbst haben wir relativ ruhig verbracht, bis auf dass ich einen platten Reifen wechseln musste – ein Ventil war kaputt, ist nun wieder repariert. Gleich geht es erst mal ins Restaurant zum Dinner.

Wir wünschen allen Lesern einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr, oder wie wir in Schottland sagen:

Happy Hogmanay! 🙂

Heute bringen wir den Loch Linnhe zum Kochen! :-)

Heute bringen wir den Loch Linnhe zum Kochen! 🙂

Nachdem ja vor einiger Zeit versucht wurde, unseren kleinen Punto gewaltsam zu entführen und er dabei kampfunfähig wurde, kam heute nun der endgültige Abschied. Bei passendem, italienisch anmutendem Wetter nahm ihn das Abschleppauto Huckepack und er ist nun auf dem Weg zum Autofriedhof:

Bye bye, kleiner Punto! 😦

Ein paar Impressionen aus unserer Umzugswoche sind nun bei Flickr online. Viel Spaß beim Gucken – Bericht folgt noch 🙂

Das letzte Mal morgens am Südbahnhof stehen und sich fragen, wieso es so Dinge wie Frühdienst gibt.

Das letzte Mal am Bahnhof ein Brötchen holen.

Das letzte Mal Tee in der großen orangen Tasse trinken.

Das letzte Mal den Tag im Büro verbringen und eine lange to-do-Liste abarbeiten (und trotzdem sicher manches vergessen ;-)).

Das letzte Mal die Tür abschließen.


Nach mehr als 5 1/2 Jahren ging heute für mich die Zeit bei der rms zu Ende. Ein seltsames Gefühl und irgendwie auch noch nicht so ganz real. Gefreut habe ich mich jedoch sehr, dass gestern so viele Kolleginnen und Kollegen zu meiner Verabschiedung gekommen sind! Danke 🙂

Lieben Dank aber auch für das (meist 😉 ) angenehme gemeinsame Arbeiten, viele nette  Unterhaltungen und ein Stück Alltag teilen während der letzten Jahre!

Karte zum Abschied

Die Abschiedskarte

Die hessische Landtagswahl war für uns vorerst der letzte Urnengang in Sachen Landtag. Wir haben also unser politisches Erbe für die nächsten Jahre hier im Land hinterlassen 😉

Die Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl im Herbst werden wir dann von Glasgow aus verschicken. Und irgendwann werden wir uns sicher auch ins britische Wählerverzeichnis eintragen lassen (für Kommunal- und Europawahlen). Da es in Großbritannien ja keine Meldepflicht gibt, muss man selbst aktiv werden, um wählen zu dürfen.

Briefwahlunterlagen für die Landtagswahl in Hessen

2 x 2 Kreuzchen von uns

P.S. Nein, wo wir unsere Kreuzchen gemacht haben, wird an dieser Stelle nicht veröffentlicht 😉

Großbritannien hat ja bekanntlich ziemlich strikte Bestimmungen, was die Immigration von Tieren angeht. Damit wir also nicht in Schwierigkeiten geraten, haben heute alles unsere Plüschis, die mit nach Schottland reisen werden, einen Ausflug in den Waschsalon gemacht.

Dort angekommen durften sie zuerst in die große Waschmaschine. Die „alten Hasen“ kannten das Prozedere schon und kletterten ganz entspannt hinein. Für die Neuzugänge der letzten Zeit war das aber schon richtig aufregend! Jetzt war erstmal eine Stunde planschen angesagt. Nur gut, dass es bei den vielen Umdrehungen keinem schlecht wurde.

Doch dann war das Badevergnügen vorbei und der große Trockner wartete schon auf die ganze Mannschaft. Pitschnass machten sie es sich darin bequem und nun gings wieder Runde um Runde … ganz begeistert tobten sie in der kuscheligen Wärme herum! Schon bald war ihr Fell wieder trocken und flauschig.

Blitzsauber und strahlend ließen sich alle aus dem Trockner in die Reisetasche fallen und es ging zurück nach Hause. Dort sitzen sie nun ganz entspannt lächelnd, freuen sich auf die große Reise nach Schottland und träumen davon, einmal Nessie zu treffen!

Plüschis im Waschsalon

Plüschis im Waschsalon

… gabs heute beim Zahnarzt meines Vertrauens, Dr. Joachim Rosenkranz. Die letzten Löcher sind nun gestopft. Denn man weiß ja nie, was der NHS & Co so bringt. Gerüchten zufolge soll in Schottland die Versorgung mit Zahnärzten nicht so die tollste sein.

Und hier ein kleines Erinnerungsfoto:

Roentgenbild Ober- und Unterkiefer

Das Zahnmonster 🙂

Seit dem Umzug ins Rhein-Main-Gebiet haben Dr. Rosenkranz & seine Damen dafür gesorgt, dass der Zahnarztbesuch nicht mehr ganz sooo schlimm ist (dafür aber ein teurer Spaß 😉 ). An dieser Stelle vielen Dank für eine Menge Geduld, gute Behandlungen, die Möglichkeit der Online-Terminbuchung und ein super nettes Team! 🙂

Falls also noch jemand einen guten Zahnarzt im Rhein-Main-Gebiet sucht, der sollte vielleicht einmal nach Langen fahren:

Praxisschild Dr. Rosenkranz

Der Zahnarzt meines Vertrauens

Für Ingo waren heute die „Weihnachtsferien“ vorbei und er ist nun gerade mit der Lufthansa wieder auf dem Weg nach Schottland. Eigentlich hätte LH4940 schon in Edinburgh landen sollen, aber wegen des Wintereinbruchs verspätet sich das Ganze wohl.

Die Route Darmstadt/Frankfurt – Schottland per Flugzeug gibts dann vorerst nicht mehr, denn beim nächsten Mal werden wir mit Sack und Pack und Auto die Fähre nehmen.

Und jetzt dauert 2 1/2 laaaange Wochen, bis zum nächsten Wiedersehen 😦

Wetter in Dunstable

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