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Heute genau vor einem Jahr war es so weit: Das Pendeln zwischen Darmstadt und Glasgow hatte ein Ende! Mit unserem Punto erreichten wir am frühen Nachmittag Glasgow und hatten nun ein neues gemeinsames Zuhause! 🙂 Manchmal kommt es einem so vor, als ob das erst gestern war – denn die Zeit in Schottland ist bisher ruckzuck vergangen. Auf der anderen Seite scheinen wir schon ewig hier zu leben, denn es war für uns ein sehr erlebnisreiches Jahr. Hier ein Auszug in Stichworten:

  • Die Wohnung fertig eingerichtet (auch wenn man hier möbliert mietet – so ein eigener Touch muss doch sein).
  • Englisch ist nicht gleich Schottisch ist nicht gleich Glaswegian. Schulenglisch wird überschätzt.
  • Eine Menge netter Menschen kennen gelernt, die uns das Einleben hier sehr erleichtert haben!! Aber auch viel Unterstützung in Form von E-Mails, Besuchen, Telefonaten, Päckchen, Blogkommentaren, … erfahren von Leuten, von denen wir uns in Deutschland verabschiedet haben. Danke! 😀
  • Neue Jobs begonnen und damit teilweise ungeahnten Herausforderungen ins Auge geschaut.
  • Die bis dato komplizierteste Steuererklärung gemacht, viel Papierkram erledigt.
  • Erste Erkundungstouren in Schottland unternommen und an die 30 Geocaches gefunden. Wir sind oft geplättet, dass man hier so viel Schönes sehen und erleben kann. Noch nie vorher soviele Fotos in einem Jahr gemacht.
  • Deutschland aus einer neuen Perspektive gesehen. Und erste Schritte in einer manchmal so ganz anderen Kultur unternommen.
  • Außerdem haben wir noch im Angebot: Gefeiert, gelacht, geärgert, gefrusted, genossen, genervt, gefroren, geschlittert, geflogen, angefeuert, gefreut, gegessen, getrunken, gebloggt, gequantet, geknippst, … – die ganze Palette eben :-). Vieles davon hier im Blog nachzulesen.

Und hier noch ein kleiner Bildvergleich – Der Blick aus unserem Wohnzimmer vor genau einem Jahr und heute:

Jeweils der erste Montag im Februar ...

Nun sind wir schon vier Tage hier und endlich kommt nun auch der Reisebericht:

Nachdem wir die letzte Nacht auf deutschem Boden in Gelsenkirchen verbracht hatten, machten wir uns letzten Sonntag am späten Vormittag auf in Richtung Holland. Vom Ruhrgebiet aus ist das ja eigentlich nur ein Katzensprung. Gegen 14.00 Uhr erreichten wir dann auch den Hafen von Ijmuiden. Hier empfing uns eisiger Wind und ein großes Schiff: Der King of Scandinavia der DFDS Seaways. Nach kurzem Suchen hatten wir auch die Autoschlange gefunden, in die sich unser Punto einreihen konnte. Da das Boarding erst um 15.00 Uhr begann, hatten wir noch Zeit für ein Picknick im Auto.

Kurz nach 15.00 Uhr öffneten sich die Tore zum Check-In für die Fahrzeuge. Ticket und Ausweise vorzeigen und schon wurden wir in die nächste Warteschlange eingereiht. Dieses Mal sauber getrennt nach Größe der Fahrzeuge. Zuerst verschwanden die LKWs im Bauch der Fähre, dann kamen die kleinen Autos (also wir) dran.

Es geht auf die Fähre!

Es geht auf die Fähre!

Geparkt wurde dicht an dicht:

Eingeparkt!

Eingeparkt!

Schnell schnappten wir uns die notwendigen Sachen für die Übernachtung und machten uns auf die Suche nach unserer Kabine. Fast ganz oben auf Deck 11 wurden wir fündig. Okay, wirklich groß war sie nicht – aber sie hatte Betten und ein kleines Bad (wobei ich die Dusche nicht gerade appetitlich fand … aber das Schiff ist halt auch schon ein bisschen älter ).

Klein aber ausreichend zum Übernachten

Klein aber ausreichend zum Übernachten

Nur so als Tipp: Eigentlich war das eine 4er-Kabine, aber ich glaube, zu viert bekommt man da Platzangst. Ist nicht zu empfehlen.

Nach einem leckeren Abendessen mit einem tollen Buffet mit einer reichhaltigen Auswahl an Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse, Beilagen, Käse, Desserts, … gönnten wir uns noch einen Gute-Nacht-Drink und dann fielen mir auch schon fast die Augen zu. Ingo ging dann noch kurz shoppen: Einem Highland Park (12yrs) im Sonderangebot konnten wir dann noch nicht widerstehen 🙂

In der Kabine wurden wir bei Windstärke 6-7 in den Schlaf geschaukelt, bevor dann am nächsten Morgen um 8.00 Uhr der Wake-Up-Call durch den Lautsprecher kam. Ein Blick aus dem Fenster ergab: Land in Sicht! Unsere neue Heimatinsel sozusagen in  greifbarer Nähe.

Fast an Land!

Fast an Land!

Bis wir dann aussteigen ausfahren konnten, dauerte es noch etwas. Nachden wir gegen 10.o0 Uhr aufgerufen wurden, zum Auto zu gehen, mussten wir noch ca. 15 Minuten im Auto warten. Dann waren wir an der Reihe und staunten nicht schlecht, als wir die Rampe hinunterfuhren und uns ein heftiges Schneetreiben empfing! Davon war noch  nichts zu sehen gewesen, bevor wir zum Auto gingen!

Empfang mit Schnee

Empfang mit Schnee

Nun ja, durch den Schnee ging es erstmal etwas langsam vorwärts. Zudem ist der erste Teil der Strecke von Newcastle nach Glasgow Landstraße, die nicht sooo gut geräumt wird.

Ein kleiner Abstecher in die britische Schneelandschaft

Ein kleiner Abstecher in die britische Schneelandschaft

Auf der Autobahn gings dann ein bisschen flotter voran und der Schnee wurde auch weniger. Zwischendurch machten wir auch nochmal Rast und am frühen Nachmittag kamen wir in Glasgow an. Nun noch das Auto ausgeladen (wer hätte gedacht, dass in den Punto so viel reinpasst!) und wir hatten es geschafft!! 🙂

Blick aus dem Wohnzimmerfenster bei unserer Ankunft

Blick aus dem Schlafzimmerfenster bei unserer Ankunft

P.S. Mit einem Klick auf die Fotos bekommt man eine größere Version davon 😉

Ein paar Impressionen aus unserer Umzugswoche sind nun bei Flickr online. Viel Spaß beim Gucken – Bericht folgt noch 🙂

Wir sind nun gut in Glasgow angekommen. Die Überfahrt mit der Fähre klappte ohne Probleme; im Gegenteil, wir haben ein herrliches Büffet zum Abendessen an Bord genossen :-). Großbritannien selbst liegt gerade unter dicken Schneewolken, die auch vor Schottland nicht Halt machen. Selbst in Glasgow schneit es gerade heftig. Es ist aber alles wunderbar gelaufen.

Später mehr.

Wir sind nun wirklich auf dem Weg nach Schottland!

Gestern hatten wir noch einen vollgepackten Tag mit dem Saubermachen der alten Wohnung (Danke an Fr. Krämer für die Mithilfe!), Reste packen, einem netten Kaffeetrinken bei unseren Vermietern (Danke für die leckeren Kreppel 🙂 ) und einem tollen Abendessen im Farmerhaus in Groß-Umstadt. Eine wirklich gute Adresse, wenn man sich mal etwas Besonderes gönnen möchte.

Heute haben wir die letzten Besorgungen in Darmstadt erledigt (*g* wer weiss, ob es in Glasgow soetwas wie einen Friseur oder einen dm-Markt gibt 😉 ) und sind nun in Gelsenkirchen angekommen. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Fähre nach Ijmuiden. Dort werden wir morgen in Richtung Newcastle einschiffen. Nach Glasgow sind es dann am Montag noch etwa 2,5 Stunden Autofahrt. So langsam aber sicher zeichnet sich ein Ende des „Umzugsmarathons“ ab 😀 . Wir freuen uns nun schon sehr darauf, am Montag in unserer neuen Heimat anzukommen!

… zumindest für unser Hab und Gut. Alles ist in Kisten verpackt, sortiert, nummeriert und verklebt. 🙂 Alles mit grünem Klebepunkt darf nach Glasgow. Die Sachen mit den roten Punkten bleiben erstmal hier in Darmstadt.

6.15 Uhr: Nach einer kurzen Nacht ist Aufstehen angesagt. Denn bevor der LKW hier angekommt, muss ja auch noch das Bett zerlegt werden.

7.30 Uhr: Bei Arcor angerufen. Morgen um 14.00 Uhr wird das Telefon abgeschaltet. Da in Schottland keine Arcor-Versorgung möglich ist, sind wir zum Glück direkt aus dem Vertrag gekommen.

8.05 Uhr: Der Umzugswagen steht vor der Tür. Die beiden Mitarbeiter der Spedition Friedrich laden Stück für Stück ein. Zuerst kommen die Sache für die Insel dran.

8.30 Uhr: 5 große Tüten Altkleider, mal wieder Altpapier und Altglas sind nun im Auto verstaut und es geht ab zum Wertstoffhof.

9.02 Uhr: Die Sonne wagt sich heraus. Glücklicherweise ist kein Regen oder Schnee in Sicht. 2/3 der Glasgow-Sachen sind schon verstaut.

9.40 Uhr: Die Sachen für Glasgow sind im LKW verschwunden. Jetzt geht es an Teil 2.

10.30 Uhr: Die Wohnung wird immer leerer. Das sperrigste Teil –  das Sofa – steht jedoch noch aus … bisher lief alles glatt. Außerdem geht die nächtste Fuhre Altpapier weg und Andrè „erbt“ wieder ein bisschen was. Danke fürs Abnehmen unserer „Reste“ 🙂

11.00 Uhr: Das letzte Teil verlässt die Wohnung 🙂 Jetzt werden wir uns gleich aufmachen und nach Griesheim zum Lagerraum fahren. Dort wird ausgeladen und wir werden schauen, wo unsere Sachen die nächsten Jahre verbringen werden.

12:45 Uhr: Alles ist im Lager verstaut. Wieder eine Etappe auf dem Weg nach Glasgow geschafft! Jetzt stehen heute noch ein paar Termine an und morgen wird unsere Wohnung hier noch saubergemacht. Und dann geht es auch für uns so langsam aber sicher in Richtung Fähre 🙂 Mal sehen, wann wir unsere Sachen, die nun im LKW in Richtung Schottland fahren, wiedersehen …

Großbritannien hat ja bekanntlich ziemlich strikte Bestimmungen, was die Immigration von Tieren angeht. Damit wir also nicht in Schwierigkeiten geraten, haben heute alles unsere Plüschis, die mit nach Schottland reisen werden, einen Ausflug in den Waschsalon gemacht.

Dort angekommen durften sie zuerst in die große Waschmaschine. Die „alten Hasen“ kannten das Prozedere schon und kletterten ganz entspannt hinein. Für die Neuzugänge der letzten Zeit war das aber schon richtig aufregend! Jetzt war erstmal eine Stunde planschen angesagt. Nur gut, dass es bei den vielen Umdrehungen keinem schlecht wurde.

Doch dann war das Badevergnügen vorbei und der große Trockner wartete schon auf die ganze Mannschaft. Pitschnass machten sie es sich darin bequem und nun gings wieder Runde um Runde … ganz begeistert tobten sie in der kuscheligen Wärme herum! Schon bald war ihr Fell wieder trocken und flauschig.

Blitzsauber und strahlend ließen sich alle aus dem Trockner in die Reisetasche fallen und es ging zurück nach Hause. Dort sitzen sie nun ganz entspannt lächelnd, freuen sich auf die große Reise nach Schottland und träumen davon, einmal Nessie zu treffen!

Plüschis im Waschsalon

Plüschis im Waschsalon

Schon seit einiger Zeit trennen wir uns immer wieder von Teilen unseres Hausrates. Seit heute sind nun einige der Möbel & Co., die wir weder nach Glasgow mitnehmen noch einlagern werden, bei ebay zum Ersteigern online. Mal sehen, ob sich Abnehmer dafür finden 🙂 Für den Rest ist dann schon für die letzte Januarwoche der Sperrmüll bestellt.

Auch sonst gedeihen die Umzugsvorbereitungen ganz gut. Fest steht nun, dass der Möbeltransporter am 30. Januar hier auf der Matte stehen wird. Dann heißt es noch einmal alles sauber zu machen und endgültig Abschied zu nehmen.  Bis dahin sind aber noch einige Kisten zu packen und so manches an Besorgungen, Terminen & Formalitäten zu erledigen …

Ein besonderes DANKESCHÖN geht heute nach Köln – von dort haben wir gestern ein tolles Paket bekommen 🙂

So langsam aber sicher trudeln hier die Angebote für den „großen“ Umzug Ende Januar nach Glasgow ein. Mal schauen, wer am Ende das Rennen machen wird 🙂

Außerdem ist noch zu klären, wo wir unsere Sachen einlagern werden und wie die Sachen dann dorthin kommen. Auch hierfür sind nun die ersten Angebote da. Danke schonmal nach Eberstadt fürs Unterstell-Plätzchen für so manche Kiste  🙂

Die Umzugsbeauftragung wird sicher eines unserer ersten to-dos im neuen Jahr werden.

Immerhin können wir alle Freunde & Bekannten beruhigen: Ihr braucht dieses Mal nicht wirklich groß zu schleppen 🙂

An dieser Stelle auch schon mal ein Dankeschön an alle, die sich bereits als „Erben“ von Teilen unseres Hausstandes zur Verfügung bereitgestellt haben!

Falls noch jemand Interesse an einer Spülmaschine, einem Esstisch, div. Schränken (aus dem Arbeitszimmer), Bürostuhl, Badezimmerschränkchen, … hat – bitte meldet euch!

Juhuu! Der zweite Anlauf war wohl erfolgreich. Der Flieger scheint am Flughafen in Edinburgh gelandet zu sein:

Ausschnitt Ankunftstafel Flughafen Edinburgh

Flug FR4382 ist gelandet!

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