Am Wochenende haben wir einen Tripp nach London gemacht. Ursprünglich war geplant, dort im O2 das Depeche-Mode-Konzert zu sehen. Leider wurde das Konzert, wie auch schon etliche andere von Depeches „Tour of the Universe“, wegen einer Erkrankung des Sängers Dave Gahan verschoben (an dieser Stelle gute Besserung Dave!). Die Tour wird am 8. Juni in Leipzig fortgeführt, wo die „Devotees“ (so nennt man die Depeche-Fans auch) ihrem Idol sicher einen warmen Empfang bereiten werden.

Hier sollten sie spielen - The O2 in London

Hier sollten sie spielen - The O2 in London. Sieht irgendwie aus wie ein Mettigel ;-).

Dies hat uns aber nicht davon abgehalten, unseren lange geplanten Tripp in die Inselhauptstadt dennoch durchzuführen. Nachdem wir schon am frühen Morgen in London angekommen sind, begann das musikalische Programm mit einem Besuch bei Rough Trade East. Insider werden das gleichnamige Indie-Label ja durchaus kennen. Der Besuch in dem Laden war aber eher zufällig, als wir auf der Suche nach dem Brick Lane Market dort vorbeigekommen sind. Danach ging es dann  zu „Daylight Music“ in der Union Chapel im Londoner Stadtteil Islington. Hier handelte es sich um ein kostenloses Konzert verschiedener Künstler (u.A. Kelli Ali, Ex-Frontfrau der Sneaker Pimps) in einer faszinierenden Umgebung.

Kelli Ali im Union Chapel

Kelli Ali in der Union Chapel

Als kleinen, wenn auch kulturell bei weitem nicht so ansprechenden wie DM selbst ;-), Ausgleich zu Depeche Mode haben wir uns dann im Open-Air-Theater im Regent’s Park das Shakespeare-Stück „Much Ado About Nothing“ bei einer guten Flasche Wein angesehen.