Heute stand ein kurzer Trip mit einer Freundin nach Edinburgh auf dem Programm, da sie dort etwas zu erledige hatte. Zu Zweit macht es halt mehr Spaß und setzten wir uns gegen Mittag in den Zug.  Nach einer Stunde Fahrt öffneten sich die Türen an der Waverly Station. Auf den ersten Blick bestätigt sich mal wieder, was man von Edinburgh so sagt: Hübscher & schicker als Glasgow.

Blick über Edinburgh

Blick über Edinburgh in Richtung Firth of Forth

Da wir nun schonmal da waren, ließen wir es uns nicht entgehen, zum Edinburgh Castle hinaufzustapfen. Was gar nicht so einfach ist, denn es braucht schon ein gewisses Geschick, den Hügel, den Verkehr und die Unmengen an Touris zu meistern. Angesichts der vielen Souvenirshops könnte man auch den Eindruck gewinnen, dass alle BesucherInnen mindestens einen Kilt und/oder sonstiges Kleidungsstück und/oder Staubfänger im Tartan-Design mit nach Hause nehmen möchten. Besonders gefragt sind offensichtlich Textilien mit dem Prinzessin-Diana-Gedächtnis-Karomuster. Was es nicht alles gibt. Nun ja, wir haben uns den Kilt-Kauf für heute mal verkniffen – hatten ja auch keinen Mann dabei ;-). Die Castle-Besichtigung haben wir angesichts der vielen Menschen auch erstmal auf die Nachsaison verschoben.

Ja, Edinburgh ist wirklich hübsch. Ich kam mir allerdings vor wie auf dem Heidelberger Schloss im Sommer kombiniert mit der Souvenir-Infrastruktur rund um den Vatikan. Von daher ist es dann schon irgendwie schön, wenn sich in Glasgow die Zügtüren wieder öffnen und man denkt, dass der Spruch „Edinburgh is British, Glasgow is Scottish“ doch nicht so ganz falsch ist :-).

P.S. Da wir nun schon eine schriftliche Beschwerde bekommen haben, dass wir im Blog noch keinen „richtigen Schotten“ gezeigt hätten, hier ein schönes Exemplar, das Edinburgh Castle bewacht :-D:

Ein "echter" Schotte

Ein "echter" Schotte