Nun sind wir schon vier Tage hier und endlich kommt nun auch der Reisebericht:

Nachdem wir die letzte Nacht auf deutschem Boden in Gelsenkirchen verbracht hatten, machten wir uns letzten Sonntag am späten Vormittag auf in Richtung Holland. Vom Ruhrgebiet aus ist das ja eigentlich nur ein Katzensprung. Gegen 14.00 Uhr erreichten wir dann auch den Hafen von Ijmuiden. Hier empfing uns eisiger Wind und ein großes Schiff: Der King of Scandinavia der DFDS Seaways. Nach kurzem Suchen hatten wir auch die Autoschlange gefunden, in die sich unser Punto einreihen konnte. Da das Boarding erst um 15.00 Uhr begann, hatten wir noch Zeit für ein Picknick im Auto.

Kurz nach 15.00 Uhr öffneten sich die Tore zum Check-In für die Fahrzeuge. Ticket und Ausweise vorzeigen und schon wurden wir in die nächste Warteschlange eingereiht. Dieses Mal sauber getrennt nach Größe der Fahrzeuge. Zuerst verschwanden die LKWs im Bauch der Fähre, dann kamen die kleinen Autos (also wir) dran.

Es geht auf die Fähre!

Es geht auf die Fähre!

Geparkt wurde dicht an dicht:

Eingeparkt!

Eingeparkt!

Schnell schnappten wir uns die notwendigen Sachen für die Übernachtung und machten uns auf die Suche nach unserer Kabine. Fast ganz oben auf Deck 11 wurden wir fündig. Okay, wirklich groß war sie nicht – aber sie hatte Betten und ein kleines Bad (wobei ich die Dusche nicht gerade appetitlich fand … aber das Schiff ist halt auch schon ein bisschen älter ).

Klein aber ausreichend zum Übernachten

Klein aber ausreichend zum Übernachten

Nur so als Tipp: Eigentlich war das eine 4er-Kabine, aber ich glaube, zu viert bekommt man da Platzangst. Ist nicht zu empfehlen.

Nach einem leckeren Abendessen mit einem tollen Buffet mit einer reichhaltigen Auswahl an Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse, Beilagen, Käse, Desserts, … gönnten wir uns noch einen Gute-Nacht-Drink und dann fielen mir auch schon fast die Augen zu. Ingo ging dann noch kurz shoppen: Einem Highland Park (12yrs) im Sonderangebot konnten wir dann noch nicht widerstehen 🙂

In der Kabine wurden wir bei Windstärke 6-7 in den Schlaf geschaukelt, bevor dann am nächsten Morgen um 8.00 Uhr der Wake-Up-Call durch den Lautsprecher kam. Ein Blick aus dem Fenster ergab: Land in Sicht! Unsere neue Heimatinsel sozusagen in  greifbarer Nähe.

Fast an Land!

Fast an Land!

Bis wir dann aussteigen ausfahren konnten, dauerte es noch etwas. Nachden wir gegen 10.o0 Uhr aufgerufen wurden, zum Auto zu gehen, mussten wir noch ca. 15 Minuten im Auto warten. Dann waren wir an der Reihe und staunten nicht schlecht, als wir die Rampe hinunterfuhren und uns ein heftiges Schneetreiben empfing! Davon war noch  nichts zu sehen gewesen, bevor wir zum Auto gingen!

Empfang mit Schnee

Empfang mit Schnee

Nun ja, durch den Schnee ging es erstmal etwas langsam vorwärts. Zudem ist der erste Teil der Strecke von Newcastle nach Glasgow Landstraße, die nicht sooo gut geräumt wird.

Ein kleiner Abstecher in die britische Schneelandschaft

Ein kleiner Abstecher in die britische Schneelandschaft

Auf der Autobahn gings dann ein bisschen flotter voran und der Schnee wurde auch weniger. Zwischendurch machten wir auch nochmal Rast und am frühen Nachmittag kamen wir in Glasgow an. Nun noch das Auto ausgeladen (wer hätte gedacht, dass in den Punto so viel reinpasst!) und wir hatten es geschafft!! 🙂

Blick aus dem Wohnzimmerfenster bei unserer Ankunft

Blick aus dem Schlafzimmerfenster bei unserer Ankunft

P.S. Mit einem Klick auf die Fotos bekommt man eine größere Version davon 😉