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Nach einer Woche Deutschlandbesuch sind wir gestern wieder gut auf schottischem Boden gelandet. Wir haben es genossen, noch ein paar warme Sommertage zu erleben, ein paar lange vermisste Dinge zu essen und viele nette Menschen zu treffen! An dieser Stelle vielen Dank an Familie und Freunde, die sich die Zeit (und teilweise sogar extra Urlaub!) genommen haben, um uns zu treffen! Es war schön, euch mal wieder zu sehen
.
Am Flughafen in Edingburgh hat uns gestern dann schon sehr herbstiges Wetter erwartet, aber bevor unser Shuttle-Bus zum Parkplatz kam, gabs auch noch ein schönes buntes Willkommen:

Back in Scotland!
P.S. Da unser Deutschland-Trip ja kein reiner Urlaub, sondern eigentlich ein Arbeitsbesuch war, hat die Zeit leider nicht gereicht, um alle Familienmitglieder, Freunde und Bekannte zu treffen, die wir gerne gesehen hätten. Aber keine Sorge, wir waren sicher nicht das letzte Mal da.
… und noch viel mehr schöne Eindrücke! Das ist so die Kurzbilanz unserer kleinen Schottlandtour der letzten Woche. Anders als bei unseren bisherigen Erkundungstouren hatten wir dieses Mal Besuch aus Deutschland dabei. Schön, dass du hier bist, Michael!
Wie ihr hier im Blog ja schon ein bisschen verfolgen konntet, sind wir für die ersten 3 Tage auf die Insel Islay gefahren. Und wer Islay ein bisschen kennt, weiss, dass sich da doch eigentlich alles um Whisky dreht. Aber auch sonst hat die Insel viele schöne Ecken zu bieten und da wir in der Kürze der Zeit nicht alles sehen konnte, werden wir sicher mal wieder kommen!
Am Tag 4 war der Weg das Ziel und so haben wir auf der Fahrt von Lochgilphead bis Fort Augustus manch schöne Ecke gesehen. Zwischendurch wurde natürlich auch der eine oder andere Geocache gehoben! Leider war das Wetter sehr schottisch, so dass wir von einigen Highlights wie z. B. Glen Coe nur schemenhafte Umrisse erkennen konnten. Nun ja, such is life up here
Am Tag 5 wachten wir in unserem schönen Bed&Breakfast mit Vogelgezwitscher auf. Danach gings wohl zum berühmtesten Castle Schottlands, Eilean Donan. Da es in Strömen regnete, beschlossen wir, doch auch eine Tour durch die Innenräume zu machen. Das hat sich gelohnt, denn zum einen war das auch ganz spannend (Tipp: die Küche!
) und außerdem hatte sich in der Zwischenzeit die Sonne herausgewagt. Nach einem Fish&Chips-Stopp in Plockton gings dann kurzentschlossen noch auf den Applecross-Pass hinauf. Wunderschön! Weniger nett war allerdings, dass wir bei einem Fotostopp von einem Schwarm Midges überfallen wurden und nun vor allem die Herren unter uns mit Stichen übersät sind. Die Rückfahrt in der Abendsonne hat dann aber für so manches entschädigt – einfach toll!
Der letzte Tag begann mit einer Fahrt entlang Loch Ness und natürlich haben wir Nessie gesehen! Leider waren wir aber so beschäftigt mit Geocache heben, dass wir keine Zeit für ein Foto hatten. Sorry ;-(. Und dann mussten wir ja auch schnell wieder ins Auto, denn bis Glasgow war es noch ein weiter Weg. Da kam der Zwischenstopp bei Edradour und dem Moulin Inn ganz gelegen. Doch noch vor Einbruch der Dunkelheit hatten wir es dann geschafft – wir waren zu Hause! Und endlich hatte wieder jeder seine eigene Bettdecke! Juhuuu!
Hier noch ein paar Eindrücke unsere Fahrt:
Mehr zu gucken gibts im Fotoalbum der Tour bei Flickr und auf unserer Weltkarte kann man auch sehen, wo unsere Fotostopps überall stattgefunden haben.
Auf unserem Weg durch die Highlands sind wir nun bei der Edradour-Destillerie angelangt. Es handelt sich dabei um die kleinste Destillerie Schottlands. Hier werden – alles unter einem Dach – nur 15 Fässer Whisky die Woche produziert. Exportiert wird kaum etwas, verkauft wird größtenteils an die Touristen vor Ort.

Heute sind wir in den Highlands unterwegs, wo wir reichlich wechselhaftes schottisches Wetter erleben. Nachdem wir an Loch Ness vorbeigefahren sind (noch ohne Nessie gesichtet zu haben), ging es zum Eilean Donan Castle, in dem damals „Highlander“ gedreht wurde. Zurzeit sind wir in Plockton, wo wir traditionell Fish&Chips gegessen haben. Plockton besitzt eine wunderbare Bucht, wie man auf dem Foto (hoffentlich) erkennen kann. Weitere Fotos folgen natürlich später!

Vor einiger Zeit wurden wir beide Friends of Laphroaig und somit stolze Besitzer von 1 Quadratfuss Land. Vorhin war es endlich so weit, und wir konnten unser Stück Schottland nun in Besitz nehmen. Bei der feierlichen Prozedur wurde natürlich sofort die Flagge gehisst.

S04 zeigt Flagge auf Islay!
Das ist das Ergebnis einer – absolut empfehlenswerten! – Warehouse-Demonstration bei Lagavulin mit Ian MacArthur um 10 Uhr morgens und später noch einer Führung durch die Bunnahabhain-Distillery mit dem obligatorischen Dram danach
:

Zwei müde Krieger am Strand von Bunnahabhain!
P.S. Mehr Fotos gibts dann, wenn wir wieder zu Hause sind …
Wo kann man schon solche Fotos machen?

Sommer, Sonne ... Urlaub!
Klar: In Schottland auf der Insel Islay!
Nach einem regnerischen Start heute morgen in Glasgow und einer windigen Überfahrt von Kinnacraig nach Port Askaig, hat uns hier auf Islay schönstes Urlaubswetter erwartet. Das haben wir für einen Abstecher ins Vogelschutzgebiet Loch Gruinart genutzt, bevor wir nun unser Tagesziel Port Ellen erreicht haben. Ein wunderschöner erster Tag liegt hinter uns. Morgen früh gehts dann gleich zünftig mit einer Warehouse-Tour bei Lagavulin los … hoffen wir, dass das Frühstück für eine gute Grundlage taugt.
Im Jahre 2000 entschloss sich die US-amerikanische Regierung, ihr globales Satellitennavigationssysstem (GPS) auch für den zivilen Gebrauch vollständig freizugeben. Damit war Tür und Tor für die Entwicklung von technischen „Spielzeugen“ aller Art (vor allem) für große Jungs geöffnet
. Ein solches Spielzeug in Form eines GPS-Empfängers landete bei Ingo auf dem Geburtstagstisch. Kurzentschlossen buchten wir daher für Montag die Fähre zur Insel Arran, um das gute Stück einmal auszuprobieren.
Doch halt: Was macht man eigentlich mit so einem GPS-Empfänger? Nun ja, man kann die gefahrene/gelaufene Route tracken und speichern, sehen wie hoch man gerade ist, die genauen Koordinaten bestimmen und sie mit den geknipsten Fotos verbinden und vor allem Geocaches suchen. Geocaching ist sowas wie eine Art moderner Schnitzeljagd. Man sucht dabei kleine Behälter, die andere versteckt haben und die Koordinaten des Verstecks online hinterlassen haben. Wer es genau wissen will, kann sich gerne schlau machen (würde hier jetzt den Rahmen sprengen, das auszuführen
).
Also haben wir am Sonntag schonmal einige der über 50 Caches auf Arran auf das GPS-Teil geladen und waren gespannt, wohin uns die Hinweise führen würden. Unseren allerersten Cache haben wir gleich nach der Ankunft auf Arran ohne Probleme gefunden und schwuppsdiwupps hatten wir unseren ersten Logbuch-Eintrag* verfasst!
Im Laufe der beiden Urlaubstage haben wir noch viele schöne Eckchen auf Arran erkundet. Und ohne die Caches wären wir sicher an manchen achtlos vorbeigefahren! So hätten wir beispielsweise diese knuffige Robbe nie gesehen:
Was wir sicher auch ohne Geocaching gefunden hätten, war die einzige Whisky-Destillerie auf Arran
. Hier gabs eine Führung durch die Produktionsanlagen und zum Abschluss natürlich auch einen „wee dram“. Ganz interessant war, dass die Arran Destillerie erst vor einigen Tagen einen Whisky herausgebracht hat, der seine letzten Monate in Schwarzburgunder-Fässern des Weingutes Knipser in der Pfalz gereift ist. Lecker!
Übernachtet haben wir übrigens in einem ganz neuen, superschönen Bed & Breakfast, dem Brae Cottage in Shiskine. Absolut empfehlenswert!
Wer mehr von Arran sehen möchte, kann gerne in unserem Juli-Album bei Flickr stöbern. Und wer gleich schauen möchte, wo genau die Bilder aufgenommen wurden, kann sich das Ganze auch auf unserer Weltkarte bei Flickr ansehen. Dank GPS-Daten sind die Aufnahmeorte dort als Punkte zu sehen. Wenn man auf die rosa Punkte klickt, erhält man ein Vorschau des entsprechenden Fotos. Ein Klick hierauf führt dann zu der normalen Flickr-Ansicht.
* „Ein Logbuch ist das Herz eines jeden Caches, denn es beweist, wer den Cache wirklich gefunden hat. Das Logbuch existiert sowohl digital im Internet als auch buchähnlich im Cache-Behälter.“ [Quelle: www.geocaching.de]










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